Treffen/Weißenstein
Breitband-Ausbau in Treffen und Weißenstein stockt
Die Gemeinden Treffen und Weißenstein drängen auf Klarheit zum Glasfaser-Ausbau. Förderzusagen des Bundes bleiben aus, obwohl beide Kommunen ihre Unterlagen vollständig eingereicht haben.
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Vertreter der Kelag berichteten in der Gemeinderatssitzung am 13. November, dass Treffen aufgrund dichter besiedelter Gebiete leichter erschließbar sei, während die verstreuten Ortschaften in Weißenstein den Ausbau verteuern. Dennoch liegen keine positiven Förderzusagen vor – obwohl Land und Gemeinden die nötigen Anträge gestellt haben.
„Wir möchten endlich Nägel mit Köpfen machen“
betonte Bürgermeister Klaus Glanznig. Treffen könne laut Kelag bis zu 70 Prozent ausbauen, doch ohne Bundesmittel werde es für beide Gemeinden herausfordernd. Weißensteins Bürgermeister Harald Haberle unterstrich, dass ein Vollausbau ohne Förderungen nicht möglich sei. Viele Haushalte könnten aus technischen Gründen derzeit nicht angeschlossen werden – ein Zustand, der für Unverständnis sorgt.
Die Kelag geht davon aus, dass es aufgrund der angespannten Lage im Bund heuer keine zusätzlichen Förderungen geben wird. Bis Jahresende 2025 erwarten Treffen und Weißenstein eine endgültige Entscheidung aus dem Ministerium. Erst dann könne die Planung für 2026 starten. Die technischen Projektvarianten liegen laut Kelag bereits fertig vor.