Vertragsverlängerung für 5 Jahre
Weichenstellungen für die Zukunft des IRONMAN
Der IRONMAN Kärnten wird weiterhin im Land stattfinden, der Vertrag ist um fünf Jahre verlängert worden. Bei der Pressekonferenz sind Sport, Tourismus und Wertschöpfung als zentrale Punkte genannt worden. Veranstalter und Partner haben betont, dass die Veranstaltung nur mit Zusammenarbeit und vielen Helferinnen und Helfern möglich bleibt.
© Patrick Gutmann
Vertragsverlängerung
Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser: Der Vertrag wird um fünf Jahre verlängert und der IRONMAN bleibt damit in Kärnten. Kaiser sagt, er ist stolz, weil der Bewerb ein fixer Bestandteil im Sportkalender ist und für die Triathlon-Szene so etwas wie ein „kleines Weihnachtsgeschenk“ ist. Er betont, dass die IRONMAN-Woche mit Rahmenprogramm Kärnten belebt und dem Tourismus hilft. Als besonderen Reiz nennt er den Start „vor der Haustüre“: Auf der Strecke erlebt man den Wörthersee, den Faaker See, das Rosental und die Stadt im Lauftempo – und genau das mache auch stolz, wenn man dort wohnt, wo andere extra für den IRONMAN hinreisen.
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Tourismus und Zusammenarbeit
Sebastian Schuschnig (Tourismus): Schuschnig spricht von einer wichtigen Weichenstellung und sagt klar, dass so ein Event nur funktioniert, wenn viele Partner gut zusammenarbeiten. Er nennt drei große Punkte: Kärnten zeigt sich als Sport- und Urlaubsland, Menschen können sich hier persönliche Ziele erfüllen, und die Stimmung an den schönsten Plätzen erzählt nach außen „die richtige Geschichte“ über das Land. Gerade im Juni, sagt er, braucht es viel Einsatz, damit Nächtigungen kommen – und da spielt der IRONMAN eine wichtige Rolle.
Nutzen für Klagenfurt
Bürgermeister Christian Scheider: Scheider bezeichnet den IRONMAN als Herzensveranstaltung und sagt, das Event habe sich über die Jahre richtig gut entwickelt. Er betont den internationalen Werbewert, weil die Bilder aus Klagenfurt weit hinausgehen und die Stadt in einem positiven Licht zeigen. Gleichzeitig spricht er die Wirkung auf den Sport an: Vorbilder motivieren, und viele bleiben danach beim Training oder starten selbst. Auch wirtschaftlich zahlt es sich aus, sagt Scheider, weil Athletinnen, Athleten und ihre Familien oft schon früher anreisen, um sich vorzubereiten.
Vorbilder und Stimmung
Stadträtin für Sport und Finanzen Constance Mochar: Mochar sagt, die Athletinnen und Athleten zeigen, was möglich ist, und genau das inspiriert viele – auch jene, die sonst kaum Sport machen. Sie betont die Stimmung entlang der Strecke: Dort fängt bei manchen erst die Begeisterung für Triathlon an. Und bei Kindern bleibt oft ein Gedanke hängen: Irgendwann will ich auch einen IRONMAN schaffen.
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Ausverkauft
Felix Eichenberger (Regionaldirektor IRONMAN): Eichenberger sagt, mit dem Start der Anmeldung beginnt jedes Jahr alles wieder bei null – und trotzdem ist das Rennen schnell voll, teilweise schon nach drei Monaten. Das zeige, wie gefragt Kärnten ist und wie sehr die Athletinnen und Athleten die Qualität schätzen. Er betont, dass das nur klappt, wenn alle am gleichen Strick ziehen. Gleichzeitig sagt er, man will nicht stehen bleiben: Mit Zuschauer- und Athletenumfragen soll das Event Schritt für Schritt weiter verbessert werden.
Reichweite und Urlaubseffekt
Klaus Ehrenbrandtner (Geschäftsführer Kärnten Werbung): Ehrenbrandtner betont die internationale Ausstrahlung: Rund 70 Nationen sind dabei, dazu kommen viele Begleitpersonen. Er spricht von etwa 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und sagt, dass Fotos und Videos über Social Media weit hinausgetragen werden. Wichtig sei auch, dass Gäste rund um den Wettkampf sehen, was Kärnten sonst noch bietet – Trainingsmöglichkeiten, Ausflüge, Shopping oder einfach Urlaub. Er sagt auch, viele kommen nach dem IRONMAN später wieder, dann ganz bewusst zum Urlaubmachen.
Klagenfurt als Sportkulisse
Helmuth Micheler (Tourismusverband Klagenfurt): Micheler beschreibt Klagenfurt als starke Kulisse mit Altstadt, Bucht und Bergblick – und sagt, genau das seien top Bedingungen für so einen Bewerb. Er betont, dass Klagenfurt als Sportstadt viele Großveranstaltungen stemmt und solche Events auch die Vor- und Nachsaison stützen. Er nennt in dem Zusammenhang auch rund 15.000 Gäste außerhalb der eigentlichen Wettkampfwoche.
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Eindruck beim Heimfahren
Peter Peschel (Tourismus Wörthersee-Rosental): Peschel sagt, Sportevents lösen Emotionen aus – und genau diese Emotionen sollen die Leute mitnehmen. Athletinnen und Athleten seien wichtige Testimonials, weil sie zu Hause erzählen, wie es hier gewesen ist. Sein Ziel: Sie sollen mit einem richtig guten Gefühl heimfahren.
Teamarbeit und Organisation
Patrick Schörkmayer (IRONMAN-Renndirektor): Schörkmayer sagt, die Zeiten werden schneller und sportlich geht immer mehr – aber gleichzeitig soll das Gesamtpaket stimmen, damit man sich gern an Kärnten erinnert. Er bedankt sich bei Politik, Helfern, Tourismus, Einsatzkräften und Partnern und betont, dass so ein Bewerb nur im Team funktioniert. Jedes Jahr gibt es neue Anforderungen, sagt er, und genau deshalb wird laufend angepasst. Sein Wunsch für die nächsten Jahre: weiter gute Rahmenbedingungen und ein Event, das sich weiterentwickelt.