Wernberg
Gemeinderat gegen neue Stromtrasse
Der Gemeinderat hat in Wernberg eine Resolution gegen die geplante Trassenführung der 380 kV Leitung beschlossen. In derselben Sitzung sind auch das Budget 2026 einstimmig beschlossen und die Modernisierung des Freibads für 2026 fixiert worden.
Nein zur Trassenführung
Der Gemeinderat hat auf Initiative von Bürgermeisterin Doris Liposchek eine Resolution gegen die geplante Trassenführung der 380-kV-Leitung beschlossen. Betroffen sind in Wernberg laut Gemeinde die Ortschaften Ragain und Umberg. Liposchek hat betont, dass für sie der Schutz der Menschen vor Ort im Vordergrund steht.
Budget mit Minus
In der Sitzung am Freitag, 28. November 2025, ist auch das Budget für 2026 einstimmig beschlossen worden. Laut Bürgermeisterin weist es wieder ein deutliches Minus auf. Sie hat darauf hingewiesen, dass selbst der laufende Betrieb immer schwerer zu finanzieren ist – trotz 1,8 Millionen Euro Kommunalsteuer. Als Gründe sind weniger Förderungen vom Bund und höhere Umlagen an das Land genannt worden, etwa für Krankenanstalten, Soziales und Bildung.
Forderung an Bund und Land
Liposchek hat gesagt, Bund und Land müssten Lösungen finden, die Gemeinden entlasten. Gemeinden seien erste Anlaufstelle für die Menschen und halten viele Leistungen am Laufen. Ohne Entlastung werde es laut ihr schwierig, den bisherigen Standard zu halten.
Freibad wird modernisiert
Trotz der angespannten Lage ist die Modernisierung des Freibads für 2026 beschlossen worden. Das Projekt „Wasserfreuden“ ist mit 300.000 Euro beziffert worden und soll fast vollständig über Fördermittel von Land Kärnten, EU und Bund finanziert werden. Laut Bürgermeisterin müssen diese Fördermittel 2026 abgerufen werden, sonst würden sie verloren gehen. Der Gemeinderat hat den Finanzierungsplan freigegeben.
Weitere Beschlüsse
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ASZ-Tarife: Im Altstoffsammelzentrum Wernberg sind neue Entsorgungsentgelte für Sperrmüll, Bauschutt sowie PKW‑, Motorrad‑, LKW- und Traktorreifen beschlossen worden. Zusätzlich ist für Grün- und Strauchschnitt eine Gebühr von 5 Euro pro Kubikmeter eingeführt worden.
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Bearbeitungsgebühr Betreuung: Künftig ist eine Bearbeitungsgebühr von 50 Euro eingehoben worden, wenn ein zugesagter Betreuungsplatz nicht genutzt und nicht rechtzeitig abgemeldet worden ist.
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INKOBA-Beitritt: Die Gemeinde Wernberg ist dem Projekt zur interkommunalen Betriebsansiedlung (INKOBA) beigetreten.
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Aufschließungskosten: Entstehen durch Änderungen beim Flächenwidmungs- oder Bebauungsplan Aufschließungskosten, sind diese vom Umwidmungswerber zu zahlen. Genannt worden sind Straßenerrichtung und ‑beleuchtung, Wasserversorgung sowie Oberflächenwasserverbringung.