Wernberg

Gemein­de­rat gegen neue Strom­tras­se

Der Gemeinderat hat in Wernberg eine Resolution gegen die geplante Trassenführung der 380 kV Leitung beschlossen. In derselben Sitzung sind auch das Budget 2026 einstimmig beschlossen und die Modernisierung des Freibads für 2026 fixiert worden.

Gemein­de­rat gegen neue Strom­tras­se

© Pixabay

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Nein zur Tras­sen­füh­rung

Der Gemein­de­rat hat auf Initia­ti­ve von Bür­ger­meis­te­rin Doris Lipo­schek eine Reso­lu­ti­on gegen die geplan­te Tras­sen­füh­rung der 380-kV-Lei­tung beschlos­sen. Betrof­fen sind in Wern­berg laut Gemein­de die Ort­schaf­ten Ragain und Umberg. Lipo­schek hat betont, dass für sie der Schutz der Men­schen vor Ort im Vor­der­grund steht.

Bud­get mit Minus

In der Sit­zung am Frei­tag, 28. Novem­ber 2025, ist auch das Bud­get für 2026 ein­stim­mig beschlos­sen wor­den. Laut Bür­ger­meis­te­rin weist es wie­der ein deut­li­ches Minus auf. Sie hat dar­auf hin­ge­wie­sen, dass selbst der lau­fen­de Betrieb immer schwe­rer zu finan­zie­ren ist – trotz 1,8 Mil­lio­nen Euro Kom­mu­nal­steu­er. Als Grün­de sind weni­ger För­de­run­gen vom Bund und höhe­re Umla­gen an das Land genannt wor­den, etwa für Kran­ken­an­stal­ten, Sozia­les und Bil­dung.

For­de­rung an Bund und Land

Lipo­schek hat gesagt, Bund und Land müss­ten Lösun­gen fin­den, die Gemein­den ent­las­ten. Gemein­den sei­en ers­te Anlauf­stel­le für die Men­schen und hal­ten vie­le Leis­tun­gen am Lau­fen. Ohne Ent­las­tung wer­de es laut ihr schwie­rig, den bis­he­ri­gen Stan­dard zu hal­ten.

Frei­bad wird moder­ni­siert

Trotz der ange­spann­ten Lage ist die Moder­ni­sie­rung des Frei­bads für 2026 beschlos­sen wor­den. Das Pro­jekt „Was­ser­freu­den“ ist mit 300.000 Euro bezif­fert wor­den und soll fast voll­stän­dig über För­der­mit­tel von Land Kärn­ten, EU und Bund finan­ziert wer­den. Laut Bür­ger­meis­te­rin müs­sen die­se För­der­mit­tel 2026 abge­ru­fen wer­den, sonst wür­den sie ver­lo­ren gehen. Der Gemein­de­rat hat den Finan­zie­rungs­plan frei­ge­ge­ben.

Wei­te­re Beschlüs­se

  • ASZ-Tari­fe: Im Alt­stoff­sam­mel­zen­trum Wern­berg sind neue Ent­sor­gungs­ent­gel­te für Sperr­müll, Bau­schutt sowie PKW‑, Motorrad‑, LKW- und Trak­tor­rei­fen beschlos­sen wor­den. Zusätz­lich ist für Grün- und Strauch­schnitt eine Gebühr von 5 Euro pro Kubik­me­ter ein­ge­führt wor­den.

  • Bear­bei­tungs­ge­bühr Betreu­ung: Künf­tig ist eine Bear­bei­tungs­ge­bühr von 50 Euro ein­ge­ho­ben wor­den, wenn ein zuge­sag­ter Betreu­ungs­platz nicht genutzt und nicht recht­zei­tig abge­mel­det wor­den ist.

  • INKO­BA-Bei­tritt: Die Gemein­de Wern­berg ist dem Pro­jekt zur inter­kom­mu­na­len Betriebs­an­sied­lung (INKOBA) bei­getre­ten.

  • Auf­schlie­ßungs­kos­ten: Ent­ste­hen durch Ände­run­gen beim Flä­chen­wid­mungs- oder Bebau­ungs­plan Auf­schlie­ßungs­kos­ten, sind die­se vom Umwid­mungs­wer­ber zu zah­len. Genannt wor­den sind Stra­ßen­er­rich­tung und ‑beleuch­tung, Was­ser­ver­sor­gung sowie Ober­flä­chen­was­ser­ver­brin­gung.

03.12.2025 17:05
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