Villach
SPÖ kritisiert Aussagen im Gemeinderat
In der Gemeinderatssitzung am 28. November 2025 ist ÖVP-Stadtrat Christian Pober von der SPÖ scharf kritisiert worden. Im Zentrum ist ein Zitat gestanden, in dem er laut SPÖ sinngemäß in Kauf genommen hat, dass rechtliche Fragen erst später geklärt worden wären.
© Volkspartei Villach / SPÖ Villach
Kritik an Pober
„Pobers Anleitung zum Unglücklich sein – seine schwärzeste Stunde in der Adventzeit“
In der Gemeinderatssitzung am 28. November 2025 hat die SPÖ ÖVP-Stadtrat Christian Pober heftig kritisiert. Dabei ist ihm vorgeworfen worden, er habe trotz Warnungen des Magistratsdirektors dessen juristische Einschätzung infrage gestellt und damit eine Haltung gezeigt, bei der geltendes Recht ignoriert worden wäre.
Zitat im Mittelpunkt
Sein wörtliches Zitat:
„Wir lassen den Antrag so stehen, wie er ist […] und dann schauen wir einmal, ob irgendeiner klagt. Weil bis die Klage bei der EU durch ist, sind zehn Jahre vergangen.“ Str. Christian Pober im Gemeinderat
Sinngemäß: „Beschließt es einfach – Egal, was im Gesetz steht.“
Sorge um Folgen
Die SPÖ hat betont: Eine solche Haltung ist brandgefährlich. Ein rechtswidriger Beschluss hätte Regressforderungen, Schadenersatz und hohe Anwaltskosten ausgelöst, bezahlt von den Villacher Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern. Wie real diese Gefahr ist, zeigt das Urteil in Spittal an der Drau zum rechtswidrig blockierten Sendemast sowie mehrere Verfahren um Tarife in Tirol und Vorarlberg. Pober ignorierte all diese Warnungen und lieferte damit seine bisher dunkelste politische Stunde seiner Karriere. Man gewinnt fast den Eindruck, als würde er parteiintern ohnehin nicht mehr viel zu verlieren haben.
Kommentar aus der SPÖ
„Bei Stadtrat Pober gibt’s nur große Sprüche von oben und den harten Aufprall unten bezahlt dann der Villacher Steuerzahler“, so SPÖ-Gemeinderat Christopher Slug-Lindner
