Betrug
Klagenfurterin verlor Zehntausende Euro an Online-Betrüger
Über eine Chatgruppe auf der Suche nach lukrativen Investments geriet eine 38-jährige Klagenfurterin in die Falle von Online-Betrügern. Nach mehreren Überweisungen in Höhe von Zehntausenden Euro und weiteren Forderungen durch eine angebliche Anwältin erstattete sie Anzeige.
© Polizei Kärnten
Klagenfurt – Eine 38-jährige Frau aus Klagenfurt ist im Sommer 2025 Opfer eines mutmaßlichen Online-Investmentbetrugs geworden. Das geht aus einer Presseaussendung der Polizei Kärnten hervor.
Die Frau war im Zuge von Internetrecherchen auf der Suche nach Investmentmöglichkeiten auf eine Chatgruppe gestoßen, in der über angeblich lukrative Geldanlagen diskutiert wurde. Innerhalb dieser Gruppe wurde sie auf eine spezielle Applikation aufmerksam gemacht, die sie schließlich auf ihrem Mobiltelefon installierte.
Nach der Registrierung tätigte die 38-Jährige insgesamt vier Überweisungen in der Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Ein versprochener finanzieller Erfolg blieb jedoch aus. Stattdessen wurde sie in weiterer Folge von einer angeblichen Rechtsanwältin kontaktiert, die sie zu zusätzlichen Investitionen aufforderte.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt schöpfte die Frau Verdacht und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen zu dem Fall laufen.
Die Polizei Kärnten warnt in diesem Zusammenhang erneut vor unseriösen Online-Investmentangeboten und rät, bei Geldanlagen im Internet besondere Vorsicht walten zu lassen. Insbesondere bei Aufforderungen zu raschen Überweisungen oder Nachzahlungen sollte Abstand genommen und im Zweifel fachlicher Rat eingeholt werden.
