Spittal/Drau
31-Jähriger nach Goldbetrug ausgeforscht
Nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen ist es der Polizei gelungen, einen mutmaßlichen Betrüger nach einem Goldmünzen-Deal in Spittal an der Drau auszuforschen. Der Beschuldigte wurde aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen.
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Nach intensiven Ermittlungen der Polizeiinspektion Spittal an der Drau sowie Erhebungen im internationalen Bereich konnte ein 31-jähriger rumänischer Staatsangehöriger als Beschuldigter identifiziert werden. Auf Grundlage eines internationalen Haftbefehls wurde der Mann am Flughafen in Bukarest festgenommen und in weiterer Folge in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.
Betrug bei Goldmünzen-Deal
Der Festnahme liegt ein Vorfall vom 12. August 2025 zugrunde. Zwei fließend englischsprechende Männer hatten über eine Online-Verkaufsplattform mit einem 48-jährigen Mann aus dem Bezirk Spittal einen Kauf von drei Goldmünzen vereinbart. Das Treffen fand am Nachmittag in Spittal an der Drau statt.
Im Zuge der Übergabe überreichten die Täter dem Opfer ein Kuvert mit einem Geldbündel in der Höhe von mehreren tausend Euro. In einem unbeobachteten Moment wurde dieses Kuvert jedoch gegen ein nahezu identisches ausgetauscht. Der 48-Jährige bemerkte den Tausch nicht und steckte das Kuvert ein, während die Täter die Örtlichkeit verließen.
Erst bei einer nahegelegenen Bank stellte das Opfer fest, dass sich im Kuvert lediglich Papierstücke befanden. Eine echte 20-Euro-Banknote im Sichtfenster des Kuverts hatte zuvor keinen Verdacht erregt. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg.
Die Ermittlungen dauern an.