Lind im Drautal
Lkw-Unfall im Knappengraben
In Lind im Drautal ist ein Sattelzug auf einer verschneiten Forststraße in den Graben gerutscht. Der 61-jährige Lenker ist geborgen und per Nachtwinde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Klagenfurt gebracht worden.
© ARA Flugrettung
Fahrt talwärts
Am 27. Jänner 2026 gegen 17:45 Uhr hat ein 61-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach ein Sattelzugfahrzeug samt Sattelzuganhänger auf einer Forststraße im Knappengraben in Lind im Drautal talwärts gelenkt. Wegen der Schneefahrbahn sind am Sattelzugfahrzeug Schneeketten befestigt gewesen, auch am mit Rundholz beladenen Anhänger sind Schneeketten angelegt gewesen.
Anhänger abgerutscht
Im Zuge einer Rechtskurve hat der Sattelzuganhänger vermutlich an Grip verloren und ist trotz Schneeketten in die Tiefe gerutscht. Dabei ist auch das Sattelzugfahrzeug, in dem sich der Lenker befunden hat, in den Graben gezogen worden. Der Anhänger hat sich nach rund 20 Metern entkoppelt, das Sattelzugfahrzeug ist danach noch rund 30 Meter in den Graben gerutscht.
Lenker eingeklemmt
Durch den Absturz ist der Lenker in der Fahrerkabine herumgeschleudert und eingeklemmt worden. Ein Notruf ist ihm dadurch nicht möglich gewesen. Ein Bekannter, der den Lenker telefonisch nicht erreicht hat, hat sich auf die Suche gemacht, ihn an der Unfallstelle gefunden und Erste Hilfe geleistet, außerdem hat er die Rettungskette in Gang gesetzt.
Bergung per Nachtwinde
Beim Eintreffen der Streife der PI Steinfeld sind Rettungskräfte bereits vor Ort gewesen. Der Verunfallte ist aus dem Fahrzeug geborgen worden und an der Unfallstelle von der Crew der ARA Flugrettung, der Crew des RK 1 sowie vom Rettungsdienst Greifenburg erstversorgt worden. Danach ist er mittels Nachtwinde durch den Rettungshubschrauber RK 1 geborgen und ins Klinikum Klagenfurt gebracht worden.
Totalschaden
Der Mann hat Verletzungen unbestimmten Grades erlitten. Am Sattelzugfahrzeug sowie am Sattelzuganhänger ist Totalschaden entstanden.