Forderung aus der Wirtschaft
Informatik und KI als Pflichtfach
UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella fordert, Informatik und Künstliche Intelligenz verpflichtend in allen Schultypen zu verankern. Er hat betont, dass Lehrpläne stärker auf digitale Grundlagen und die Arbeitswelt ausgerichtet werden sollen.
Debatte um Lehrpläne
In der aktuellen Diskussion um neue Schulfächer ist die AHS-Oberstufe als Bereich genannt worden, in dem Lehrpläne modernisiert werden sollen. Martin Zandonella, Obmann der Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer Kärnten, hat das als Schritt gesehen, der in die richtige Richtung gehen soll.
„Informatik und Künstliche Intelligenz müssen fixer Bestandteil der schulischen Ausbildung werden – und zwar flächendeckend und verpflichtend.“
Informatik als Grundlage
Zandonella hat betont, dass es die Forderung nach mehr Informatik-Unterricht schon länger gegeben hat. Er hat Informatik nicht als Spezialthema beschrieben, sondern als grundlegende Fähigkeit, die im Alltag und im Beruf gebraucht wird.
„Informatische Kompetenzen sind heute eine Kulturtechnik – genauso grundlegend wie Lesen, Schreiben und Rechnen.“
Bedarf in der Arbeitswelt
Im Text ist auch auf den Fachkräftebedarf in Unternehmen verwiesen worden, vor allem auf IT-Grundverständnis, analytisches Denken und digitale Problemlösung. Gleichzeitig sind KI, Automatisierung und Datenwirtschaft als Entwicklungen genannt worden, die viele Berufe direkt betreffen.
„Wer KI nicht versteht, wird von ihr verstanden – aber nicht zu seinen Gunsten.“
Konkrete Forderungen
- Verbindliche Verankerung von „Informatik und KI“ im Lehrplan aller Schultypen, ab der Sekundarstufe 1
- Informatik als Maturafach in der AHS
- Fächerübergreifender Unterricht mit Fokus auf kritischen Umgang mit Technologie, Daten und Algorithmen
- Ausreichend Lehrkräfte mit einer zeitgemäßen Ausbildung, um diese Inhalte qualitätsvoll vermitteln zu können

