Rosental
Förderung für Fernwärme in Feistritz!
Herzstück des Projektes bildet ein Biomasse-Dampfkessel mit 1.500 Kilowatt Leistung, der regionales Waldhackgut in Energie verwandelt. Dieser Umstieg auf heimische Energie spart pro Jahr 5.400 Tonnen Kohlenstoffdioxid ein.
Der Fernwärmeausbau in Kärnten schreitet weiter voran. In der Gemeinde Feistritz im Rosental konnte mit Unterstützung aus dem Energiereferat des Landes Kärnten ein Ausbauprojekt der BC Regionalwärme GmbH erfolgreich umgesetzt werden. Vom Ausbau profitieren Abnehmer im Gewerbepark, wie das Unternehmen Microporous, dessen Firmenstandort im Rahmen des Projektes an das regionale Fernwärmenetz angeschlossen werden konnte. Für das Vorhaben stellte das Land rund 330.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
2,7 Millionen Euro investiert
„Dieses Projekt ist ein Praxisbeispiel für die Notwendigkeit der regionalen Energiewende: Durch eine nachhaltige Eigenversorgung lösen wir uns von teuren Importen, erhöhen die Versorgungssicherheit und stärken zugleich den Wirtschaftsstandort”, erklärt Landesrat Sebastian Schuschnig. Eine moderne Energieinfrastruktur bilde das Fundament für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Rund 2,7 Millionen Euro wurden in den Ausbau investiert.
“Motor für die regionale Entwicklung”
Herzstück des Projektes bildet ein Biomasse-Dampfkessel mit 1.500 Kilowatt Leistung, der regionales Waldhackgut in Energie verwandelt. Eine etwa 120 Meter lange Leitung bringt den Dampf direkt zum Standort der Firma Microporous. Gleichzeitig wurde das Fernwärmenetz ausgebaut, sodass auch umliegende Gewerbebetriebe mit Wärme versorgt werden können. Dieser Umstieg auf heimische Energie spart pro Jahr 5.400 Tonnen Kohlenstoffdioxid ein. „Investitionen dieser Größenordnung sind immer auch ein wichtiger Motor für die regionale Entwicklung“, unterstreicht Schuschnig. „Sie stärken nicht nur unsere Gemeinden und Betriebe, sondern sorgen auch dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt.”




