Kärnten trauert
Rotes Kreuz nimmt Abschied von zwei Kolleginnen
Das Rote Kreuz Kärnten hat Abschied von zwei Kolleginnen genommen. Johanna Egger ist viele Jahre in der Krisenintervention eine verlässliche Stütze gewesen, Christiane Madritsch ist im Rettungsdienst in Hermagor mit viel Herz im Einsatz gewesen – sie ist am 10. Februar bei einem Unfall auf der A10 ums Leben gekommen.
Trauer in der Rotkreuz-Familie
In diesen Tagen ist beim Roten Kreuz Kärnten Abschied genommen worden. Die Organisation hat den Tod von zwei Kolleginnen bekanntgegeben und hat sich still und betroffen gezeigt.
Johanna Egger
Johanna Egger ist über viele Jahre in der Krisenintervention im Bezirk Spittal an der Drau tätig gewesen. Sie ist als ruhige, einfühlsame Stütze beschrieben worden, die Menschen in besonders schweren Momenten begleitet hat.
Christiane Madritsch
Christiane Madritsch ist im Rettungsdienst in Hermagor mit viel Herz im Einsatz gewesen. Sie ist als lebensfroh, engagiert und hilfsbereit beschrieben worden, ihr Lächeln und ihre positive Ausstrahlung sind vielen in Erinnerung geblieben.
Sie ist am 10. Februar 2026 bei einem Geisterfahrer-Unfall auf der A10 Tauernautobahn ums Leben gekommen. Ein 52-jähriger Mann ist als Geisterfahrer unterwegs gewesen, auf der Überholspur ist es zur Frontalkollision gekommen. Beide Lenker sind in ihren Fahrzeugen eingeklemmt worden, Christiane Madritsch ist trotz Rettungsmaßnahmen an der Unfallstelle verstorben. Auch der 52-Jährige ist noch am Unfallort gestorben.
Gedanken bei Angehörigen
Die Gedanken sind bei den Familien, Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie bei Kolleginnen und Kollegen, die mit Johanna Egger und Christiane Madritsch zusammengearbeitet haben. Das Rote Kreuz hat sich für ihren Einsatz bedankt und hat an das gemeinsame Wertefundament Menschlichkeit erinnert.