Kärnten
Kontrollgürtel an Kärntens Grenzen ausgeweitet
Bei einer Schwerpunktaktion auf der Tauernautobahn ist der verbreiterte Kontrollgürtel an Kärntens Grenzen im Fokus gestanden. Innenminister Karner hat dabei deutlich weniger Aufgriffe als 2023 genannt und die Zusammenarbeit von Polizei und Bundesheer betont.
© Polizei Kärnten
Aktion auf der Tauernautobahn
Innenminister Gerhard Karner hat sich am 19. Februar 2026 bei einer fremdenpolizeilichen Schwerpunktaktion auf der Tauernautobahn in Kärnten ein Bild von den laufenden Maßnahmen gemacht. Mit dabei sind Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß, der Leiter der Fremden- und Grenzpolizeilichen Abteilung (FGA) Kärnten Armin Lukmann sowie Militärkommandant Philipp Eder gewesen.
Kontrollen nicht nur direkt an der Grenze
Karner hat dabei betont:
„Erst vor wenigen Wochen haben wir den Kontrollgürtel an der Grenze verbreitert und die Grenzkontrollen vorerst bis Mitte Juni 2026 verlängert“. Außerdem hat er ergänzt: „Kontrollen erfolgen jedoch nicht nur direkt an den Grenzen, sondern verstärkt auch im grenznahen Raum.“
Weniger Aufgriffe als 2023
Karner hat auch einen Vergleich genannt: Vom 1. Jänner 2023 bis 17. Februar 2023 hat es an der sogenannten Südgrenze (Burgenland, Steiermark und Kärnten) rund 3.500 Aufgriffe gegeben. Im selben Zeitraum 2026 sind es rund 280 Aufgriffe gewesen. Das Vorgehen gegen Schlepper soll in Kärnten fortgesetzt werden.
Bundesheer hilft mit
Das österreichische Bundesheer unterstützt aktuell im Burgenland, in Kärnten, der Steiermark und in Tirol. Karner hat sich bei Polizei und Bundesheer für den Einsatz bedankt und gesagt: „Ich danke den Polizistinnen und Polizisten und auch den Angehörigen des Bundesheeres für ihren unermüdlichen Einsatz“.