Bundesliga

2:0: WAC ver­liert gegen Rapid Wien

Die Kärntner müssen sich auf einen Startplatz in der Qualifikationsgruppe einstellen. In einer Woche treffen die Wölfe auf den Meister Sturm Graz.

2:0: WAC ver­liert gegen Rapid WienDie Protagonisten des Treffers, der den Heimsieg einleitete: Kapitän Matthias Seidl und Assistgeber (bei seinem Comeback) Petter Nosa Dahl.

© GEPA

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Der SK Rapid hat sei­ne Sieg­los-Serie nach zwölf Par­tien gebro­chen. Die Hüt­tel­dor­fer gewan­nen das Heim­spiel gegen den WAC durch Tore von Mat­thi­as Seidl (72.) und Dani­el Nunoo (92.), und hol­ten damit im Kampf um eine Teil­nah­me an der Meis­ter­grup­pe der Fuß­ball-Bun­des­li­ga drei wich­ti­ge Punk­te. Wäh­rend Grün-Weiß zwei Run­den vor der Tei­lung zumin­dest für einen Tag Sechs­ter ist, feh­len den Wolfs­ber­gern schon vier Zäh­ler auf einen Platz unter den Top 6.

Niveau­ar­mes Spiel

Beim ers­ten Rapid-Erfolg unter Neo-Trai­ner Johan­nes Hoff Thorup saßen nur 10.425 Zuschau­er im Sta­di­on. Sechs Tage nach den Der­by-Ran­da­len war der Block West nur im obe­ren Drit­tel gefüllt, dar­un­ter prang­te ein gro­ßes Trans­pa­rent mit der Auf­schrift “Wir distan­zie­ren uns in aller Deut­lich­keit von die­sen sport­li­chen Leis­tun­gen.” Hoff Thorup setz­te Seidl vor­erst auf die Bank, dafür begann Andre­as Wei­mann in sei­ner erst drit­ten Par­tie seit sei­nem Wech­sel zu den Wie­nern als Kapi­tän. Der Offen­siv­mann blieb wie sei­ne Kol­le­gen weit­ge­hend harm­los, etwas gefähr­li­cher war der WAC. Rapid-Goa­lie Niklas Hedl wur­de bei Schüs­sen von Mar­co Sulz­ner (9.) und Erik Koj­zek (11.) geprüft. Rapid hat­te in der ers­ten Hälf­te einen Frei­stoß-Auf­sit­zer von Ben­de­guz Bol­la zu bie­ten, den WAC-Schluss­mann Niko­las Pols­ter parier­te (27.).

WAC konn­te nicht zule­gen

Einen Auf­re­ger gab es noch in der 42. Minu­te, als der mit Gelb vor­be­las­te­te WAC-Pro­fi Cheick Dia­ba­te gegen Lukas Grgic hart ein­stieg, aber mit einer Ver­war­nung davon­kam. Dia­ba­te blieb zur Pau­se in der Kabi­ne — eben­so wie der ent­täu­schen­de Rapid-Rekord­ein­kauf Tobi­as Gul­lik­sen, der durch Seidl ersetzt wur­de. Am Spiel­ge­sche­hen änder­te sich dadurch nichts, mit Aus­nah­me eines Kopf­balls von Koj­zek genau auf Hedl (50.) war prak­tisch nichts los. Erst die Her­ein­nah­me von Rapids Pet­ter Nosa Dahl brach­te den Umschwung. Der Nor­we­ger zog in sei­ner ers­ten Akti­on auf der lin­ken Sei­te davon und brach­te den Ball zu Seidl, der ins lan­ge Eck voll­ende­te.

Rapid schlug aus einem Kon­ter durch Nunoo, der Pols­ter mit einem Schuss aus spit­zem Win­kel düpier­te, noch ein­mal zu. Wäh­rend Rapid den ers­ten Sieg unter Hoff Thorup beju­bel­te, hat der WAC aus den jüngs­ten zehn Bewerbs­par­tien nur einen Erfolg geholt.

22.02.2026 11:00
Anzeige
2:0: WAC ver­liert gegen Rapid WienDie Protagonisten des Treffers, der den Heimsieg einleitete: Kapitän Matthias Seidl und Assistgeber (bei seinem Comeback) Petter Nosa Dahl.

© GEPA