Völkermarkt
Gelungener Feuerwehrtag des Abschnittes Jauntal
In seinem umfassenden Bericht legte der Abschnittsfeuerwehrkommandant die Zahlen des abgelaufenen Jahres dar. Die 15 Feuerwehren bewältigten im Jahr 2025 insgesamt 555 Einsätze, davon 404 technische Einsätze.
© BI Sandro Turk
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Kürzlich fand im Gasthaus Zenkl in Gallizien der diesjährige Abschnittsfeuerwehrtag des Abschnittes Jauntal statt. Abschnittsfeuerwehrkommandant Helmut Malle konnte dazu zahlreiche Feuerwehrfunktionäre sowie Vertreter von Behörden und des öffentlichen Lebens begrüßen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Leistungsbilanz des Jahres 2025, aktuelle Entwicklungen im Katastrophenschutz sowie Ehrungen verdienter Funktionäre.
555 Einsätze und mehr als 60.000 Stunden
In seinem umfassenden Bericht legte der Abschnittsfeuerwehrkommandant die Zahlen des abgelaufenen Jahres dar. Die 15 Feuerwehren des Abschnittes bewältigten im Jahr 2025 insgesamt 555 Einsätze, davon 404 technische Einsätze. Neben der Einsatzstatistik wurde auch die personelle Entwicklung dargestellt: Der Mannschaftsstand blieb mit 1064 Personen, darunter 103 Jugendmitglieder, fast unverändert zum Vorjahr. Einen besonderen Stellenwert nimmt weiterhin die Aus- und Fortbildung ein. Auf Bezirks- und Landesebene wurden im Berichtsjahr 137 Kurse von insgesamt 280 Florianijüngern besucht.
Übungen, Bewerbe und Schwerpunktsetzungen
Auch auf Abschnittsebene wurden gezielte Ausbildungsschwerpunkte gesetzt. So standen unter anderem Übungen zur Wasserförderung über lange Wegstrecken sowie die Besichtigung von Wasserkraftwerken im Einsatzgebiet am Programm. Dabei wurde insbesondere das Gefahrenpotenzial für einschreitende Einsatzkräfte thematisiert. Darüber hinaus wurden Bewerbe erfolgreich durchgeführt. Beim Wissenstest der Feuerwehrjugend in Globasnitz konnten die Jugendlichen ihr Wissen unter Beweis stellen. Der Cupbewerb in St. Stefan unterm Feuersberg bildete einen weiteren Höhepunkt im Bewerbswesen, wobei die FF Rückersdorf als Cupsieger hervorging. Insgesamt leisteten die Kameraden knapp 61.000 Stunden.
Infrastruktur und Katastrophenschutz im Fokus
Im Zuge des Berichtes wurde auch auf aktuelle infrastrukturelle Entwicklungen eingegangen. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der ÖBB-Koralmbahn ergeben sich neue Herausforderungen und Rahmenbedingungen für die Einsatzorganisationen. Besondere Bedeutung kommt dem neu geplanten dezentralen KAT-Stützpunkt in Eberndorf zu. Dieser wurde geprüft und offiziell bestätigt und soll in den kommenden Jahren umgesetzt sowie eingerichtet werden. Ziel ist es, die Schlagkraft im Katastrophenfall nicht nur im Abschnitt Jauntal, sondern im Bezirk Völkermarkt weiter zu stärken.
Spezielle Feuerwehrdrohnen angeschafft
Außerdem hob Malle das Projekt „Karamon“ des Geopark Karawanken hervor, das von 14 Gemeinden ins Leben gerufen wurde, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturkatastrophen nachhaltig zu stärken. Im Rahmen dieses Projekts werden gezielt finanzielle Mittel an die einzelnen Feuerwehren der beteiligten Gemeinden ausgeschüttet. Diese dienen der Anschaffung spezieller Gerätschaften für komplexe Einsatzszenarien wie Hochwasserlagen, Waldbrände oder massive Erdrutsche. „Aus dem Projekt wurden spezielle Feuerwehrdrohnen angeschafft, die neben den klassischen Flug- und Aufklärungsfunktionen über eine Wärmebildkamera, einen Suchscheinwerfer, Lautsprechereinheiten sowie KI-gestützte Berechnungsprogramme verfügen und damit eine Unterstützung bei Feuerwehr- und Katastropheneinsätzen darstellen“, berichtete Malle.
© BI Sandro Turk
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01.03.2026 09:00
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