Schlossteich Ehrental
Schutzaktion für Frösche, Kröten & Co.
Beim Schlossteich Ehrental wird ein fast 200 Meter langer Schutzzaun aufgebaut, damit gefährdete Amphibien sicher über die Straße kommen. Freiwillige Helfer werden die Tiere einsammeln und rübertragen.
© StadtKommunikation/Spatzek
Zaun und Helfer
Beim Schlossteich Ehrental wird für die Zeit der Amphibienwanderung ein fast 200 Meter langer Schutzzaun aufgebaut. Freiwillige Helferinnen und Helfer, die „Froschklauber“, bringen die Tiere mit der Zaun-Kübel-Methode sicher über die Straße.
Acht gefährdete Arten
Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr beginnt die Wanderung aus den Winterlebensräumen im Wald zu den Laichgewässern. Die Tiere sind vor allem am Abend und in der Nacht unterwegs, bei feuchter Witterung auch tagsüber. Am Schlossteich Ehrental kommen bis zu acht Arten vor, die als gefährdet oder stark gefährdet gelten: Erdkröte, Grasfrosch, Springfrosch, Balkan-Moorfrosch, Grünfrösche, Laubfrosch, Teichmolch und Alpen-Kammmolch.
Projekt und Ablauf
Die städtischen Abteilungen Klima- und Umweltschutz sowie Straßenbau und Verkehr setzen das Projekt gemeinsam mit der Arge NATURSCHUTZ um. Unterstützt wird es auch vom Land Kärnten als Grundeigentümer und vom Bildungszentrum Ehrental. Die Strecke wird täglich kontrolliert, die Zufahrten zum Bildungszentrum bleiben frei und es kommt zu keiner Behinderung des Straßenverkehrs.
Abbau und Bitte an Autofahrer
Mit dem Ende der Amphibienwanderung, spätestens Mitte April, wird der Zaun wieder abgebaut. Autofahrer sollen in regnerischen Nächten besonders auf die grünen Hinweistafeln „Amphibienwanderung, bitte langsam fahren“ achten und langsamer fahren. Wer mithelfen will, kann sich als „Froschklauber“ bei der Arge NATURSCHUTZ melden.
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