Villach
Wohnraum ohne neuen Bodenverbrauch
Die Wohnbaugenossenschaft „meine Heimat“ hat nun 12 von insgesamt 24 neuen, modernen und leistbaren Wohnungen fertiggestellt und an die neuen Mieter übergeben. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Euro investiert.
© meine Heimat / Marta Gillner
In der Villacher Millesistraße wurde ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt umgesetzt: Durch Nachverdichtung konnte bestehender Wohnraum erweitert werden – und das ganz ohne zusätzliche Flächenversiegelung. Für Wohnbaureferentin Gaby Schaunig zählt die Übergabe von Wohnungen zu den schönsten Momenten ihrer Arbeit: „Als Wohnbaureferentin möchte ich zwei Dinge — einerseits, dass die Mieter schön und qualitätvoll wohnen und andererseits, dass ihr Budget damit nicht über den Maßen strapaziert wird. Dies schaffen wir gemeinsam und in enger Kooperation mit den gemeinnützigen Bauvereinigungen und den Gemeinden.“
Erfüllen zeitgemäße Wohnansprüche
Die neu geschaffenen Wohnungen mit 52 bis 56 Quadratmetern ergänzen den bestehenden Wohnbestand und erfüllen zeitgemäße Wohnansprüche. Parallel dazu wurden umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Sicherheit umgesetzt – darunter die Erneuerung der technischen Infrastruktur, die Modernisierung der Blitzschutzanlagen, ein Aufzug sowie größere Balkone für mehr Wohnqualität. Villachs Bürgermeister Günther Albel gratulierte der Baugenossenschaft und den neuen Bewohnern: „Die Menschen brauchen Wohnraum, den sie sich auch leisten können. Hier ist ein besonders innovatives Projekt umgesetzt worden. Und das alles ohne Versiegelung, also ohne neuen Boden zu verbrauchen.“

