Firmenbesuch
Landespolitik besuchte FILLI Stahl
Landeshauptmann Peter Kaiser und Landtagspräsident Reinhart Rohr besuchten die FILLI Stahlgroßhandelsgesellschaft m.b.H. in in Klagenfurt. Im Zentrum der Gespräche stand auch der Arbeitskräftemangel in Kärnten.
© LPD Kärnten/Krainz
Landeshauptmann Peter Kaiser und Landtagspräsident Reinhart Rohr absolvierten einen Firmenbesuch in der Zentrale der FILLI Stahlgroßhandelsgesellschaft m.b.H in Klagenfurt. Das Unternehmen hat unter anderem Standorte in Wien, Wels, Graz, Scheifling, Slowenien und Kroatien. Die SBS-Biegeservice GmbH in Spittal an der Drau gehört ebenfalls zum Unternehmen. Insgesamt sind 300 Mitarbeiter in den Arbeitsbereichen Stahl- und Dachprofi beschäftigt.
Empfang von drei Generationen
Empfangen wurden die Delegation der Landespolitik von drei Generationen der Inhaber- und Gesellschafterfamilie, darunter Hans, Klaus und Nikolaus Schell, Geschäftsführer Joachim Augustin, der langjährige Geschäftsführer Alois Kropfitsch sowie Prokurist Meinhard Novak und Marketing-Manager Martin Fillafer. Beide Landespolitiker zeigten sich vom Werk und der Firmenphilosophie beeindruckt, die sich vor allem auf Qualität und Versorgungssicherheit konzentriert.

Arbeitskräftemangel besprochen
„Wir müssen uns hier breit einigen und dürfen nicht die Augen vor der Realität verschließen“, sagte Kaiser über den allgemeinen Arbeitskräftemangel aufgrund sinkender Geburtenraten und Überalterung der Gesellschaft. Der Landeshauptmann betonte, dass selbstverständlich alles zu tun ist und das Land Kärnten in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern zahlreiche Initiativen setzt, um die heimische Bevölkerung zu qualifizieren und in Beschäftigung zu bringen. Europa braucht, so Kaiser, darüber hinaus aber auch einen kontrollierten Zuzug. Gleichzeitig müssen permanente Qualifizierungsschienen für die zugezogenen Menschen aufgebaut werden.

Erfolgreiche Unternehmensgeschichte
Vor 30 Jahren hat man am Standort in Klagenfurt mit nur 29 Mitarbeitern begonnen, teilte der langjährige Geschäftsführer Kropfitsch mit. Für den dann eingetretenen Erfolg ist das Team entscheidend gewesen. Laut Geschäftsführer Augustin ist das Laserschneiden eine Besonderheit im Werk. So verfügt man über die größten Maschinen am Sektor. Zu den regelmäßigen Kunden zählen unter anderem der Motorradhersteller KTM oder zahlreiche Liftbauer. Auch für das Klagenfurter Wörthersee-Stadion fertigte FILLI Stahl bereits Komponenten an. Das Unternehmen entwickelte in der Vergangenheit ein aus speziell legiertem Stahlblech bestehendes Dachsystem, das sich unter anderem bei schweren Unwettern bewährt. Im Bereich der Dachprofi stellt das FILLI Stahl alles für Dachdecker und Spengler zur Verfügung.

