Feldkirchen
300 Einsatzkräfte haben den Ernstfall geprobt
Bei der ÖBB-Großübung in Feldkirchen haben rund 300 Einsatzkräfte den Ernstfall trainiert. Geübt worden sind dabei vier realitätsnahe Szenarien, vom Verkehrsunfall im Gleisbereich bis zum Gefahrstoffeinsatz.
© ÖA@BFK07
Großübung mit der ÖBB
In Feldkirchen haben die diesjährigen ÖBB-Übungen 2026 stattgefunden. Rund 300 Kameradinnen und Kameraden haben dabei ihre Einsatzbereitschaft und Professionalität unter Beweis gestellt. Organisiert worden ist die Großübung von der Feuerwehr Feldkirchen.
Beteiligt haben sich die Feuerwehrjugend, die Feuerwehreinsatzdrohne aus Poitschach, 18 Feuerwehren aus dem Bezirk Feldkirchen sowie je eine Feuerwehr aus den Bezirken St. Veit und Villach-Land. Auch die Rettungsdienste Johanniter aus Patergassen und der Samariterbund aus Villach sind in die Übung eingebunden gewesen.
Vier Szenarien geübt
Im Mittelpunkt sind heuer vier realitätsnahe Szenarien gestanden. Simuliert worden ist unter anderem ein schwerer Verkehrsunfall im Gleisbereich, bei dem mehrere Personen in Fahrzeugen eingeschlossen gewesen sind.
Ein weiteres Szenario hat einen stark verrauchten Personenzug betroffen. Hier hat das Hauptaugenmerk auf der raschen Evakuierung der Fahrgäste unter schwierigen Bedingungen gelegen. Besonders anspruchsvoll ist auch die Übung mit einem Kesselwagen mit gefährlichen Stoffen gewesen, aus dem Schadstoffe ausgetreten sind.
Rettung aus Führerhaus
Als viertes Szenario ist die patientengerechte Rettung aus einem Führerhaus mittels MRAS und der Drehleiter aus Feldkirchen geübt worden. Dabei sind Menschenrettung und Absturzsicherung im Fokus gestanden.
Die Übung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig regelmäßiges Training unter möglichst realistischen Bedingungen ist. Gleichzeitig ist auch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzorganisationen deutlich geworden.