Velden
Heissenberger übernimmt Bürgermeisteramt
In Velden ist Margit Heissenberger zur neuen Bürgermeisterin angelobt worden. Sie setzt auf stabile Finanzen, Kontinuität und mehr Beteiligung der Bevölkerung.
Heissenberger übernimmt Amt
In der Gemeinderatssitzung vom 24. März 2026 ist Margit Heissenberger zur neuen Bürgermeisterin der Marktgemeinde Velden am Wörthersee angelobt worden.
„Ich engagiere mich politisch, um meine umfassenden Erfahrungen aus meiner Tätigkeit im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft in meinen Heimatort Velden einbringen zu können. Ich möchte etwas zurückgeben“, erklärt Heissenberger.
Die gebürtige St. Jakoberin hat die Volksschule in Velden und das Gymnasium in Villach besucht. Danach hat sie an der Universität Klagenfurt Pädagogik und Psychologie studiert und ihr Studium mit Mag. phil. und Dr. phil. abgeschlossen.
Erfahrung aus vielen Bereichen
Beruflich ist Heissenberger unter anderem als Lehrerin und in der Lehrer-Ausbildung tätig gewesen. Später hat sie im Unterrichtsministerium gearbeitet und an europäischen Bildungsprojekten mitgewirkt.
Weitere Stationen sind die Wirtschaftskammer Österreich sowie mehrere Jahre in der nationalen und internationalen Privatwirtschaft gewesen.
Fokus auf Stabilität
Als Bürgermeisterin will Heissenberger auf Kontinuität und stabile Finanzen setzen. Laufende Projekte sollen weitergeführt und bestehende Strukturen erhalten bleiben.
In Velden ist dafür bereits eine mehrjährige Konsolidierungsphase vereinbart worden. Hintergrund sind steigende Ausgaben etwa im Sozialbereich, in der Pflege und bei der Kinderbetreuung.
„So mancher sagt, Frauen seien für die Politik nicht geeignet. Ich behaupte das Gegenteil und könnte viele Argumente dafür anführen“, sagt die neue Bürgermeisterin. „Es ist erwiesen, dass Frauen in der Politik anders agieren als Männer. Die heutige Gesellschaft braucht daher mutige Frauen, die diesen Weg selbstbewusst gehen.“
Bürger stärker einbinden
Gleichzeitig sollen neue Ideen umgesetzt werden. Geplant sind unter anderem Formate wie Ideenwettbewerbe, Bürgercafés und offene Dialogveranstaltungen.
Ziel ist es, die Bevölkerung stärker in die Entwicklung der Gemeinde einzubinden und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.