Klagenfurt

Ein Jahr danach: Im Haus Mag­da­le­na ist Ruhe ein­ge­kehrt

Haus voll belegt, finanzielle Sorgen kleiner als erwartet – nach dem ersten Jahr unter Caritas-Führung richtet sich der Blick bereits auf den geplanten Neubau.

Ein Jahr danach: Im Haus Mag­da­le­na ist Ruhe ein­ge­kehrt Bewohnersprecher Bibi Menschik mit Bürgermeister Christian Scheider und einer Bewohnerin sowie Caritas-Direktor Mag. Ernst Sandriesser und der Leiterin des Hauses Magdalena, Ina Dzino.

© Foto: SK/Glinik

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Vor gut einem Jahr wur­de aus dem städ­ti­schen Senio­ren­heim Hül­gerth­park das Pfle­ge­wohn­haus „Haus Mag­da­le­na“ unter der Füh­rung der Cari­tas Kärn­ten. Nun zie­hen Stadt und Cari­tas Bilanz – und die fällt posi­tiv aus. Das Haus ist voll belegt, das Team neu auf­ge­stellt, die Stim­mung sta­bil. Auch für die Stadt gibt es eine gute Nach­richt: Der finan­zi­el­le Abgang ist gerin­ger als befürch­tet.

Gelun­ge­ne Über­ga­be

Die Über­nah­me eines Senio­ren­heims ist ein heik­ler Schritt. Für Bewoh­ner, Ange­hö­ri­ge und Beschäf­tig­te geht es um Sicher­heit und Ver­läss­lich­keit im All­tag. In Kla­gen­furt wur­de daher genau beob­ach­tet, wie sich die Über­ga­be an die Cari­tas ent­wi­ckeln wür­de.

Ein Jahr spä­ter über­wiegt die Zufrie­den­heit. Die Über­gangs­pha­se sei kon­struk­tiv ver­lau­fen, Her­aus­for­de­run­gen habe man part­ner­schaft­lich gelöst. Für die Bewoh­ner bedeu­te­te das vor allem Sta­bi­li­tät.

Posi­ti­ve Bilanz

Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schei­der sieht den ein­ge­schla­ge­nen Weg bestä­tigt. Aus Sicht der Stadt sei das Pro­jekt erfolg­reich abge­schlos­sen wor­den. Beson­ders erfreu­lich sei, dass der pro­gnos­ti­zier­te finan­zi­el­le Abgang deut­lich nied­ri­ger aus­ge­fal­len ist als erwar­tet.

Auch die Cari­tas Kärn­ten spricht von einer erfolg­rei­chen ers­ten Etap­pe. Direk­tor Ernst Sand­ries­ser betont, dass das Haus seit der Über­nah­me im Jän­ner 2025 erfolg­reich wei­ter­ent­wi­ckelt wor­den sei. Das Pfle­ge­wohn­haus sei voll belegt, das Team unter der Lei­tung von Ina Dzi­no gut auf­ge­stellt und moti­viert.

Zustim­mung aus dem Haus

Posi­tiv fällt die Bilanz auch bei den Bewoh­nern aus. Bewoh­ner­spre­cher Hubert Men­schick spricht von einer erfreu­li­chen Ent­wick­lung. Bewähr­te Abläu­fe sei­en bei­be­hal­ten und zugleich ver­bes­sert wor­den. Neue Ideen sei­en behut­sam umge­setzt wor­den.

Neu­bau ist bereits geplant

Der Blick geht bereits nach vor­ne: 2026 soll die Detail­pla­nung für ein neu­es, sechs­stö­cki­ges Pfle­ge­wohn­haus star­ten. Die Bau­ar­bei­ten sind für 2027 und 2028 vor­ge­se­hen, Ende 2029 ist die Über­sie­de­lung geplant.

Im neu­en Gebäu­de sol­len wei­ter­hin Pfle­ge­wohn­haus, Alten­wohn­heim und betreu­tes Woh­nen ange­bo­ten wer­den. Zusätz­lich sind ein sta­tio­nä­res Hos­piz, eine Tages­stät­te und eine eige­ne Küche geplant.

26.03.2026 14:00
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Ein Jahr danach: Im Haus Mag­da­le­na ist Ruhe ein­ge­kehrt Bewohnersprecher Bibi Menschik mit Bürgermeister Christian Scheider und einer Bewohnerin sowie Caritas-Direktor Mag. Ernst Sandriesser und der Leiterin des Hauses Magdalena, Ina Dzino.

© Foto: SK/Glinik