Klagenfurt
Trio soll in Kärnten mit Kokain gehandelt haben
In Kärnten sind drei Personen wegen des Verdachts auf Kokainhandel festgenommen worden. Ein 72-Jähriger soll rund 800 Gramm verkauft haben, einem Pärchen werden weitere 150 Gramm zugerechnet.
Ermittlungen seit September
Vom Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt sind seit September 2025 umfangreiche Ermittlungen gegen eine 39-jährige kroatische Staatsbürgerin und einen 49-jährigen österreichischen Staatsbürger geführt worden. Beide stehen im Verdacht, in Klagenfurt größere Mengen Kokain an zahlreiche Abnehmer verkauft zu haben.
Die 39-Jährige soll das Suchtgift auch während eines Weihnachtsmarktes aus einem Verkaufsstand heraus verkauft haben.
Festnahmen an zwei Adressen
Am 5. März 2026 sind die beiden Beschuldigten mit Unterstützung des EKO Cobra und der Bereitschaftseinheit Kärnten an zwei Wohnadressen in Klagenfurt und St. Veit an der Glan festgenommen worden. Die Festnahmen sind auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt erfolgt.
Im Zuge der Ermittlungen hat sich auch der Verdacht gegen einen 72-jährigen Mann aus Klagenfurt erhärtet. Er ist am 18. März an seiner Wohnadresse festgenommen worden.
800 Gramm verkauft
Dem 72-Jährigen ist nach derzeitigem Ermittlungsstand der gewinnbringende Verkauf von rund 800 Gramm Kokain im Zeitraum von Sommer 2025 bis Anfang 2026 nachgewiesen worden. Er soll zumindest zehn Abnehmer beliefert haben.
Bei seiner Einvernahme hat er sich teilweise geständig gezeigt. Laut Ermittlungen sollen die 39-Jährige und der 49-Jährige als Subdealer für den Mann tätig gewesen sein.
Kokain gelagert und abgepackt
Das Kokain soll in der gemeinsamen Wohnung des Pärchens gelagert worden sein. Der 49-Jährige soll es dort für den Weiterverkauf aufbereitet und abgepackt haben.
Den beiden Beschuldigten ist der Verkauf von rund 150 Gramm Kokain an Abnehmer aus Klagenfurt, Klagenfurt-Land sowie den Bezirken St. Veit an der Glan und Villach-Land nachgewiesen worden. Alle drei Beschuldigten sind über Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert worden.