Wirtschaftskammer

Reso­lu­ti­on zum Lärm­schutz unter­zeich­net

Die Wirtschaftskammer Kärnten begrüßt die gemeinsame Resolution des Landes Kärnten zum Lärmschutz im Zentralraum Kärnten. Für fehlendes Tempo im Ministerium hat Vizepräsidentin Astrid Legner kein Verständnis.

Wirtschaftskammer Kärnten Fordern ein klares Bekenntnis zum Schutz vor Bahnlärm: Landesrat Sebastian Schuschnig, Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Legner, Landeshauptmann Peter Kaiser und Christoph Neuscheller von der Bürgerinitiative „Stopp den Bahnlärm“ (von links)

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„Die Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten unter­stützt mit aller Kraft und all ihren Bran­chen – von der Indus­trie über das Gewer­be bis zum Tou­ris­mus – die gemein­sa­me Reso­lu­ti­on des Lan­des Kärn­ten“, ver­si­chert Astrid Leg­ner, Vize­prä­si­den­tin der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten. Sie bezeich­net die Unter­zeich­nung der gemein­sa­men Reso­lu­ti­on zum Lärm­schutz im Zen­tral­raum als einen enorm wich­ti­gen Schritt „für das Wohl­erge­hen der Kärnt­ner Bevöl­ke­rung“. Der Zen­tral­raum Kärn­ten zusam­men mit Kla­gen­furt und Vil­lach samt Gemein­den rund um den Wör­ther­see ist ein wich­ti­ger Wirt­schaft- und Lebens­raum. Die­ser soll nun vor einer dro­hen­den Lärm­be­las­tung geschützt wer­den.

Anlass der Reso­lu­ti­on

„Spe­zi­ell der Bau der Kor­alm­bahn, die Fer­tig­stel­lung der Bal­tisch-Adria­ti­schen-Ach­se und somit der Anschluss über die Nord­adria-Häfen an die neue chi­ne­si­sche Sei­den­stra­ße brin­gen neue Chan­cen für Kärn­ten“, betont Leg­ner. Außer­dem liegt Kärn­ten am Schnitt­punkt zwei­er inter­na­tio­na­ler Ver­kehrs­ach­sen, der Bal­tisch-Adria­ti­schen- und der Tau­ern-Ach­se. Somit wird der Kärnt­ner Zen­tral­raum mit den Wirt­schafts­räu­men Graz in Zukunft zusam­men­wach­sen. Unter ande­rem ent­ste­hen neue Han­dels­we­ge zwi­schen Mit­tel­meer und Ost­see und Kärn­ten wird ein Teil der neu­en Sei­den­stra­ße.

Nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen erwar­tet

Damit ver­bun­den sind aber eben auch zu erwar­ten­de nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen. Die Zahl der Per­so­nen- und Güter­zü­ge wird eine Ver­viel­fa­chung erfah­ren. „Das bedeu­tet eine nicht zu akzep­tie­ren­de Lärm­be­las­tung für die Bevöl­ke­rung und eine lang­fris­ti­ge Schä­di­gung des tou­ris­ti­schen Herz­stücks Kärn­tens“, ist Leg­ner besorgt. Sie ergänzt: „Mit der Kor­alm­bahn ste­hen wir im Wett­be­werb um Mit­ar­bei­ter und Fach­kräf­te dann in direk­ter Kon­kur­renz zum Gra­zer Zen­tral­raum und wir wer­den in die­sem Wett­be­werb nur bestehen, wenn wir die attrak­ti­ve­re Lebens- und Wirt­schafts­re­gi­on sind. Belas­ten­der Güter­zug­lärm ist da kei­ne Hil­fe.“

Brei­te Zusam­men­ar­beit und Unter­stüt­zung

Seit Jah­ren bemüht sich die Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten dar­um, Bewe­gung in die Pla­nung einer neu­en und not­wen­di­gen Güter­zug­um­fah­rung für den Zen­tral­raum Kärn­ten zu brin­gen. Nun erfolg­te ein par­tei­über­grei­fen­der Schul­ter­schluss aller Stake­hol­der Kärn­tens. „Auch wir for­dern, die Pla­nungs­stu­di­en unver­züg­lich in Auf­trag zu geben, die erfor­der­li­chen finan­zi­el­len Mit­tel für die Detail­pla­nung im Rah­men­plan der ÖBB zu berück­sich­ti­gen und eine Pro­jekt­lei­tung für den Zen­tral­raum rasch wie­der ein­zu­rich­ten“, sagt Leg­ner.

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Mit der Reso­lu­ti­on erfolg­te ein par­tei­über­grei­fen­der Schul­ter­schluss aller Stake­hol­der Kärn­tens.
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Kein Ver­ständ­nis für feh­len­des Tem­po

Sie hat kei­ner­lei Ver­ständ­nis für das feh­len­de Tem­po im zustän­di­gen Minis­te­ri­um. „Man will uns mit feh­len­den Wirt­schaft­lich­keits­be­rech­nun­gen hin­hal­ten. Gibt es denn irgend­ei­ne Infra­struk­tur-Ein­rich­tung, die sich betriebs­wirt­schaft­lich rech­net? Hier geht es um die Gesund­heits­be­las­tung von 200.000 Kärnt­ne­rin­nen und Kärnt­nern – es geht um den Lebens­stand­ort Kärn­ten“, stellt Leg­ner klar.

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Astrid Leg­ner beim Unter­schrei­ben der Reso­lu­ti­on
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18.10.2021 07:27
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Wirtschaftskammer Kärnten Fordern ein klares Bekenntnis zum Schutz vor Bahnlärm: Landesrat Sebastian Schuschnig, Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Legner, Landeshauptmann Peter Kaiser und Christoph Neuscheller von der Bürgerinitiative „Stopp den Bahnlärm“ (von links)

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