Soziales
Mehr Geld für Pflege und Soziales
Das Land Kärnten hat für 2026 zusätzliche 12,34 Millionen Euro für Pflege, Chancengleichheit und psychosoziale Versorgung beschlossen. Von den Anpassungen profitieren mehr als 7.500 Beschäftigte in sozialen Einrichtungen.
Zusätzliche Mittel beschlossen
Das Land Kärnten hat zusätzliche Mittel für den Pflege- und Sozialbereich beschlossen. In der letzten Regierungssitzung sind dafür 12,34 Millionen Euro für das Jahr 2026 freigegeben worden.
Das Geld fließt in die Bereiche Pflege, Chancengleichheit und psychosoziale Versorgung. Für die Pflege sind rund 7,5 Millionen Euro vorgesehen, für den Bereich Chancengleichheit 4,1 Millionen Euro und für die psychosoziale Versorgung rund 700.000 Euro.
Anpassung an Teuerung
Mit den Beschlüssen übernimmt das Land die kollektivvertraglichen Gehaltsentwicklungen in der Sozialwirtschaft. Zusätzlich wird auch die Teuerung bei den laufenden Kosten der Einrichtungen berücksichtigt.
Grundlage dafür sind die Erhöhung der Gehälter nach dem SWÖ-Kollektivvertrag sowie die durchschnittliche Steigerung des Verbraucherpreisindexes.
Mehr als 7.500 Beschäftigte betroffen
Von den Anpassungen profitieren mehr als 7.500 Beschäftigte in Kärntner Einrichtungen. Gleichzeitig sollen auch die sozialen Angebote für viele Menschen abgesichert werden.
Das betrifft unter anderem den stationären und mobilen Pflegebereich, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie die psychosoziale Betreuung.
Soziale Leistungen abgesichert
Mit den zusätzlichen Mitteln sollen zentrale soziale Dienstleistungen weiter verlässlich angeboten werden können. Laut Land Kärnten sollen damit sowohl die Beschäftigten als auch Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, abgesichert werden.