Wirtschaft

Kelag mit Rekord­in­ves­ti­tio­nen: 470 Mil­lio­nen Euro für Ener­gie­zu­kunft

Trotz rückläufigem Konzernergebnis investiert die Kelag so viel wie nie zuvor in erneuerbare Energie, Netze und Wärmeversorgung — 2026 soll bereits der nächste Rekord folgen.

Kelag mit Rekord­in­ves­ti­tio­nen: 470 Mil­lio­nen Euro für Ener­gie­zu­kunft Die Kelag investierte 2025 rund 470 Millionen Euro in erneuerbare Energie, Netzinfrastruktur und Wärmeversorgung – so viel wie noch nie in der Unternehmensgeschichte.

© Foto: Kelag

Anzeige

Die Kelag hat im Geschäfts­jahr 2025 das größ­te Inves­ti­ti­ons­pro­gramm ihrer über 100-jäh­ri­gen Unter­neh­mens­ge­schich­te umge­setzt: Rund 470 Mil­lio­nen Euro flos­sen in den Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gie, die Netz­in­fra­struk­tur sowie die Wär­me­ver­sor­gung. Auch 2026 soll mit 550 Mil­lio­nen Euro ein neu­er Rekord fol­gen.

Ergeb­nis deut­lich gesun­ken

Trotz der hohen Inves­ti­tio­nen sank das Kon­zern­er­geb­nis um rund 20 Pro­zent auf etwa 350 Mil­lio­nen Euro. 2024 lag es noch bei rund 438 Mil­lio­nen Euro. Der Umsatz belief sich 2025 auf rund 1,84 Mil­li­ar­den Euro, nach knapp 1,98 Mil­li­ar­den Euro im Jahr davor. Grün­de für den Rück­gang waren laut Unter­neh­men vor allem nied­ri­ge­re Absatz­prei­se, eine unter­durch­schnitt­li­che Was­ser­füh­rung sowie rück­läu­fi­ge Strom­ab­sät­ze bei Haus­halts­kun­din­nen und ‑kun­den.

Anzei­ge

Inves­ti­tio­nen in Ener­gie, Net­ze und Wär­me

Die Kelag betont, dass die Inves­ti­tio­nen vor allem der Ver­sor­gungs­si­cher­heit, der Ener­gie­un­ab­hän­gig­keit und der regio­na­len Wert­schöp­fung die­nen. Schwer­punk­te waren Pro­jek­te in den Berei­chen Was­ser­kraft, Pho­to­vol­ta­ik, Wind­kraft, Strom­netz, Glas­fa­ser und erneu­er­ba­re Wär­me­ver­sor­gung. Dazu zäh­len unter ande­rem Arbei­ten an Kraft­wer­ken in Kärn­ten, neue PV-Anla­gen, der Start des Wind­parks Lava­münd sowie die Was­ser­stoff­an­la­ge in Arnold­stein. Mehr Beschäf­tig­te im Kon­zern Auch per­so­nell ist das Unter­neh­men gewach­sen: Im Jah­res­durch­schnitt beschäf­tig­te die Kelag 2.147 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, dar­un­ter 127 Lehr­lin­ge.

Blick auf 2026 und dar­über hin­aus

Mit Blick auf die kom­men­den Jah­re hält die Kelag an ihrem lang­fris­ti­gen Kurs fest: Bis 2034 sind Inves­ti­tio­nen von bis zu vier Mil­li­ar­den Euro geplant. Ein beson­de­rer Fokus liegt auf dem Aus­bau der Wind­kraft, die laut Unter­neh­men vor allem im Win­ter eine zen­tra­le Rol­le für eine unab­hän­gi­ge Strom­ver­sor­gung spielt.

Für 2026 rech­net die Kelag aller­dings mit einem wei­te­ren Rück­gang des Ergeb­nis­ses, da die Absatz­prei­se wei­ter unter Druck ste­hen. Gleich­zei­tig will das Unter­neh­men sei­ne Rol­le als wich­ti­ger Inves­tor und Ener­gie­part­ner in Kärn­ten wei­ter aus­bau­en.

02.04.2026 13:00
Anzeige
Kelag mit Rekord­in­ves­ti­tio­nen: 470 Mil­lio­nen Euro für Ener­gie­zu­kunft Die Kelag investierte 2025 rund 470 Millionen Euro in erneuerbare Energie, Netzinfrastruktur und Wärmeversorgung – so viel wie noch nie in der Unternehmensgeschichte.

© Foto: Kelag