Klagenfurt
Klagenfurt plant mehr leistbare Wohnungen
Klagenfurt prüft städtische Flächen für neue Wohnungen. Eine Potenzialanalyse sieht Platz für bis zu 1.300 zusätzliche Wohneinheiten auf bereits bestehenden Liegenschaften.
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Großes Potenzial
Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts wurden in den vergangenen Monaten 42 bebaute und unbebaute städtische Grundstücke untersucht. Ziel war es, Möglichkeiten für Nachverdichtung zu erheben. Im Fokus stehen vor allem bestehende städtische Wohnanlagen, die erweitert oder ergänzt werden könnten.
Laut Analyse liegt das Potenzial bei insgesamt 1.200 bis 1.300 zusätzlichen Wohneinheiten. Damit soll mehr leistbarer Wohnraum entstehen, ohne neue Flächen am Stadtrand zu verbauen. Die Stadt will damit einer weiteren Zersiedelung entgegenwirken.
Leistbares Wohnen
Vizebürgermeister Ronald Rabitsch, Vizebürgermeister Patrick Jonke und Stadtrat Julian Geier präsentierten die Ergebnisse gemeinsam. Sie sehen darin einen klaren Auftrag, mehr leistbaren Wohnraum in Klagenfurt zu schaffen.
Derzeit gibt es in Klagenfurt 63.207 Wohnungen. Davon sind 5 Prozent Gemeindewohnungen, 19,5 Prozent stehen im Eigentum oder in der Verwaltung gemeinnütziger Wohnbaugenossenschaften. Rabitsch spricht sich dafür aus, diesen Anteil zu erhöhen. Zudem strebt er noch heuer die Gründung einer gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft im Zusammenhang mit „Klagenfurt Wohnen“ beziehungsweise der „IVK — Immobilienverwaltung Klagenfurt“ an.
Jonke verweist auf aktuell 1.000 Ansuchen bei der städtischen Wohnungsverwaltung. Gemeinsam mit gemeinnützigen Bauträgern würden bereits neue Wohnungen in Welzenegg entstehen. Geier betont zusätzlich die Belastung durch steigende Miet- und Strompreise.
