Wirtschaft
Neues Tattoostudio in Wernberg eröffnet
Christina Fortunat hat sich in Wernberg den Traum vom eigenen Tattoostudio erfüllt – Bürgermeisterin Doris Liposchek gratulierte beim Betriebsbesuch persönlich zur Eröffnung.
© Foto: Gemeinde Wernberg
Für Christina Fortunat ist Tätowieren weit mehr als ein kreativer Beruf. Die 35-Jährige aus Wernberg hat sich mit ihrem eigenen Tattoostudio einen lang gehegten Traum erfüllt. Bürgermeisterin Doris Liposchek besuchte den neuen Betrieb in der Bundesstraße 15 und gratulierte der Jungunternehmerin persönlich zur Eröffnung.
Nach acht Jahren als selbstständige Nageldesignerin entschied sich Fortunat im vergangenen Jahr für eine berufliche Weiterentwicklung und absolvierte die Ausbildung zur Tätowiererin. Im Jänner konnte sie schließlich ihren Meisterbrief entgegennehmen. Heute bietet sie ihre Leistungen in einem rund 100 Quadratmeter großen Studio im Gebäude der Familie Hufnagel direkt in Wernberg an.
Tätowierungen mit persönlicher Bedeutung
Besonders berührt Fortunat, dass viele Kundinnen und Kunden mit einem Tattoo persönliche Erinnerungen festhalten möchten. „Immer mehr Menschen lassen sich tätowieren, um den Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres zu verarbeiten – etwa durch Fingerabdrücke oder Namen. Genau das schätze ich an meiner Arbeit: dass sie eine besondere Bedeutung hat“, erzählt die Tätowiererin.
Neben klassischen Motiven zählen auch sehr persönliche Erinnerungsstücke zum Angebot. Für Fortunat steht dabei im Mittelpunkt, Menschen mit viel Feingefühl und handwerklichem Können bei der Umsetzung ihrer Wünsche zu begleiten.
Fineline-Tattoos besonders gefragt
Im Gespräch mit Bürgermeisterin Doris Liposchek gab Fortunat auch Einblicke in aktuelle Tattoo-Trends. Besonders gefragt seien derzeit Fineline-Tätowierungen. „Das ist tatsächlich mein liebster Stil“, so Fortunat. Beliebte Körperstellen seien vor allem Arme und Wirbelsäule.
Neben filigranen Linien bietet die Tätowiererin auch das Überarbeiten und Covern bestehender Tattoos an. Bürgermeisterin Doris Liposchek überreichte beim Betriebsbesuch einen Blumenstrauß und wünschte Christina Fortunat für ihren weiteren Weg viel Erfolg.
