Caritas Kärnten
Verein „Wirtschaft für Bildung“ unterstützt Nachhilfe
Der Verein „Wirtschaft für Bildung“ unterstützt die Lerncafés „Concordia“ und „Yellow“ der Caritas Kärnten in Klagenfurt mit 16.000 Euro.
© Caritas/Dietmar Wajand
Die Lerncafés „Concordia“ in Waidmannsdorf und „Yellow“ in Welzenegg betreuen genau 67 Schüler und bieten ihnen eine kostenlose Nachhilfe an. Das ist dank der finanziellen Unterstützung von Gönnern wie dem Kärntner Verein „Wirtschaft für Bildung“ möglich. Der Verein spendete den Lerncafés eine beachtliche Summe in Höhe von 16.000 Euro.
Chancengleichheit als Herzensanliegen
Für Obmann Georg Niedersüß ist Chancengleichheit ein Herzensanliegen: „Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung. Kein Mädchen oder Bursche darf von ihr ausgeschlossen werden, nur weil Eltern oder Familie keine Lernunterstützung bieten können.“ Der Verein, der ausgesuchte Bildungsprojekte fördert, hatte den Lerncafés der Caritas Kärnten bereits im Vorjahr 20 Notebooks zur Verfügung gestellt. In den beiden Klagenfurter Lerncafés werden Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren von freiwilligen Lernhelfern liebevoll und kompetent bei den Hausaufgaben und Vorbereitungen für Schularbeiten unterstützt. Und das mit großem Erfolg: Alle Schüler konnten das letzte Schuljahr positiv abschließen.
Lerncafés als verlässlicher Anker
Niedersüß begründet die Spende so: „In Zeiten der sich mehr und mehr entwickelnden Wissensgesellschaft ist Bildung das Um und Auf. Die Lerncafés waren im herausfordernden Jahr mit Pandemie, Lockdowns und Distance-Learning ein verlässlicher Anker, der den Schülern wichtigen Halt und Stabilität gegeben hat.“ Caritas-Direktor Ernst Sandriesser dankt gemeinsam mit der kaufmännischen Geschäftsführerin Marion Fercher dem Verein mit Niedersüß, den Vorstandsmitgliedern Werner Laure, Ferdinand Bucher, Anton Schmidl und Thomas Santler sowie Vereins-Geschäftsführer Wolfgang Pucher für die großzügige Spende. „Die Kinder sind unsere Zukunft. Eine gute Ausbildung und der Zugang zu dieser entscheiden über ihre soziale und berufliche Entwicklung. Ganzheitliche Bildung ist daher auch die beste Armutsprävention“, betont Sandriesser.
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