Klagenfurt/Arriach
725.000 Euro vom Land für Schutzmaßnahmen am Arriacherbach
Nach den Unwetterschäden von 2022 fließen 725.000 Euro Landesmittel in Schutzmaßnahmen am Plaikengraben, um Siedlungsraum, Infrastruktur und die L46 Teuchen Straße besser abzusichern.
© Foto: LPD/Archiv
Nach den schweren Unwetterschäden vom 29. Juni 2022 investiert das Land Kärnten in den Schutz von Bevölkerung und Infrastruktur in Arriach. In der heutigen Regierungssitzung wurde der Landesmittelanteil für das Projekt „Arriacherbach – Detailprojekt Plaikengraben“ beschlossen. Das Land stellt dafür 725.000 Euro bereit, die Gesamtinvestition beträgt 2,9 Millionen Euro. Die Umsetzung ist von 2026 bis 2028 geplant.
Schutz vor Hochwasser und Muren
Mit dem Projekt sollen der Siedlungsraum entlang des Plaikengrabens sowie die Runse Ebenbauer besser vor Hochwasser, Muren, Geschiebe und Schwemmholz geschützt werden. Vorgesehen sind unter anderem eine Geschiebefiltersperre, Sohlgurte zur Sicherung der Abflussverhältnisse sowie Ufersicherungen.
Mehr Sicherheit für Menschen und Straßen
LH-Stellvertreter Martin Gruber und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger betonen die Bedeutung frühzeitiger Schutzmaßnahmen gegen Naturgefahren. Auch das Straßenbaureferat des Landes beteiligt sich am Projekt, um die L46 Teuchen Straße nachhaltig abzusichern und die Verkehrssicherheit in der Region zu erhöhen.
Finanzierung durch mehrere Partner
Finanziert wird das Vorhaben gemeinsam von Bund, Land Kärnten, Landesstraßenverwaltung und dem Schutzwasserverband Gegendtal-Ossiacher See.
