Klagenfurt

Ver­mehrt Ein­brü­che im Bezirk Kla­gen­furt: Poli­zei mahnt zur Vor­sicht

Die Polizei ruft nach mehreren Einbrüchen und Einbruchsversuchen zu erhöhter Wachsamkeit auf und gibt konkrete Tipps zum Schutz vor Tätern.

Polizei KärntenBei einer Festveranstaltung in St. Georgen/Längsee soll ein 23-Jähriger einen Polizeibeamten attackiert und erheblich verletzt haben.

© Red/KK

Anzeige

Im Bezirk Kla­gen­furt ist es in den ver­gan­ge­nen Tagen ver­mehrt zu Ein­brü­chen und Ein­bruchs­ver­su­chen gekom­men. Laut Poli­zei wur­den die Taten über­wie­gend tags­über ver­übt. Die Bevöl­ke­rung wird des­halb um erhöh­te Auf­merk­sam­keit gebe­ten. Ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen kön­nen jeder­zeit bei jeder Poli­zei­dienst­stel­le gemel­det wer­den.

So kann man sich schüt­zen

Zum Schutz vor Ein­brü­chen rät die Poli­zei zu geprüf­ten Sicher­heits­fens­tern und ‑türen, Zusatz­schlös­sern sowie wei­te­ren Siche­run­gen. Auch bei kur­zer Abwe­sen­heit soll­ten Türen stets ver­sperrt und Fens­ter geschlos­sen, nicht gekippt, sein.

Auch Alarm­an­la­gen oder Video­über­wa­chung kön­nen sinn­voll sein, wenn sie rich­tig ein­ge­setzt wer­den. Wich­tig ist, dass im Alarm­fall auch jemand reagiert.

Auf­merk­sam­keit in der Nach­bar­schaft hilft

Eine auf­merk­sa­me Nach­bar­schaft kann Täter abschre­cken. Eben­so soll­te ver­mie­den wer­den, dass ein Haus oder eine Woh­nung unbe­wohnt wirkt. Dazu gehört etwa, Brief­käs­ten lee­ren zu las­sen und Wer­be­ma­te­ri­al zu ent­fer­nen, wenn man län­ge­re Zeit nicht zuhau­se ist.

Auch Lei­tern, Werk­zeu­ge oder ande­re Gegen­stän­de, die Ein­bre­cher nut­zen könn­ten, soll­ten weg­ge­räumt wer­den. In den Abend­stun­den kön­nen Zeit­schalt­uh­ren für Beleuch­tung zusätz­lich einen bewohn­ten Ein­druck ver­mit­teln.

Was im Ernst­fall zu tun ist

Wer einen Ein­bruch bemerkt, soll­te sofort die Poli­zei unter 133 ver­stän­di­gen und das Gebäu­de kei­nes­falls betre­ten. So wer­den kei­ne Spu­ren ver­nich­tet und mög­li­che Gefah­ren ver­mie­den.

Wird ein Täter auf fri­scher Tat ange­trof­fen, rät die Poli­zei, kei­ne Kon­fron­ta­ti­on ein­zu­ge­hen. Statt­des­sen soll­te man sich eine Per­so­nen­be­schrei­bung und die Flucht­rich­tung mer­ken.

06.05.2026 10:00
Anzeige
Polizei KärntenBei einer Festveranstaltung in St. Georgen/Längsee soll ein 23-Jähriger einen Polizeibeamten attackiert und erheblich verletzt haben.

© Red/KK