Tierschutz

Neu­er Anlauf für tier­ärzt­li­chen Not­dienst in Kärn­ten

Land Kärnten will mit Klagenfurt und Villach zwei tierärztliche Notdienst-Regionen schaffen und stellt dafür jeweils bis zu 35.000 Euro Förderung pro Jahr in Aussicht.

Neu­er Anlauf für tier­ärzt­li­chen Not­dienst in Kärn­tenBeate Prettner und Maximilian Rakuscha setzen sich für zwei tierärztliche Notdienst-Regionen in Kärnten ein.

© Büro LHStv. Beate Prettner

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Das Land Kärn­ten star­tet einen neu­en Ver­such, die tier­ärzt­li­che Not­ver­sor­gung im Bun­des­land bes­ser zu orga­ni­sie­ren. Tier­schutz­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner und SPÖ-Tier­schutz­spre­cher Maxi­mi­li­an Rakus­cha schla­gen vor, zwei tier­not­ärzt­li­che Ver­sor­gungs­re­gio­nen mit den Zen­tren Kla­gen­furt und Vil­lach ein­zu­rich­ten.

Bis zu 35.000 Euro För­de­rung pro Regi­on

Die bei­den Städ­te sol­len Pro­jek­te für einen tier­ärzt­li­chen Not­dienst aus­ar­bei­ten, die auch das Umland mit­be­rück­sich­ti­gen. Das Land Kärn­ten stellt dafür je nach Umfang der Leis­tun­gen bis zu 35.000 Euro pro Jahr und Regi­on als frei­wil­li­ge För­de­rung in Aus­sicht.

Vie­le Haus­tie­re, aber kei­ne gere­gel­te Struk­tur

In rund 40 Pro­zent der Kärnt­ner Haus­hal­te lebt min­des­tens ein Tier. Laut den Initia­to­ren gibt es im Land über 50.000 Hun­de und mehr als 130.000 Kat­zen. Umso wich­ti­ger sei eine ver­läss­li­che Not­ver­sor­gung außer­halb der Ordi­na­ti­ons­zei­ten.

Zwar wür­den vie­le Tier­ärz­tin­nen und Tier­ärz­te schon jetzt in Not­fäl­len hel­fen, den­noch brau­che es eine kla­re und flä­chen­de­cken­de Struk­tur, betont Rakus­cha.

Städ­te sol­len bestehen­des Know-how nut­zen

Ein tier­ärzt­li­cher Not­dienst ist kei­ne gesetz­li­che Pflicht, son­dern eine frei­wil­li­ge Leis­tung. In der Ver­gan­gen­heit gab es bereits unter­stütz­te Pro­jek­te, etwa in Kla­gen­furt. Nun sol­len die vor­han­de­nen Erfah­run­gen in ein neu­es Kon­zept ein­flie­ßen.

Prett­ner und Rakus­cha appel­lie­ren an Kla­gen­furt und Vil­lach, rasch pas­sen­de Pro­jek­te vor­zu­le­gen, damit die Umset­zung bald star­ten kann.

06.05.2026 11:00
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Neu­er Anlauf für tier­ärzt­li­chen Not­dienst in Kärn­tenBeate Prettner und Maximilian Rakuscha setzen sich für zwei tierärztliche Notdienst-Regionen in Kärnten ein.

© Büro LHStv. Beate Prettner