Bundesliga
Die “Wölfe” bleiben erstklassig!
Die Wolfsberger feierten gestern in der vorletzten Runde der Qualifikationsgruppe einen 1:0-Sieg bei Ried in Oberösterreich und damit den Klassenerhalt.
Seit der Saison 2012/13 spielen die Wolfsberger in der Österreichischen Bundesliga.© facebook.com/WolfsbergerAC
Die Wolfsberger haben unter Trainer Thomas Silberberger, der die Mannschaft am 7. April übernommen hat, in den sechs Spielen drei Siege und zwei Remis geschafft. Im Innviertel waren sie dank eines Elfmeters von Alessandro Schöpf erfolgreich und gehen mit vier Punkten Vorsprung auf den Letzten (Blau-Weiß Linz) ins Heimspiel gegen WSG Tirol gehen.
Altach gab Sieg aus der Hand
Die Rieder, die davor ihre vier Heimspiele in der Qualifikationsrunde gewonnen haben, führen das untere Play-off weiter an. Weil Altach beim GAK eine 2:0‑Führung in der Schlussphase noch aus der Hand gab und 2:2 spielte, sind die Oberösterreicher auch nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Die Rieder haben die besseren Ergebnisse in den direkten Duellen gegen Wolfsberg auf ihrer Seite. Neben einem Remis und der aktuellen Niederlage haben die Innviertler zwei Siege gegen die Kärntner auf ihrem Konto.
Schöpf verwertete souverän
Eine halbe Stunde lang tat sich in Ried wenig. Ein Fauxpas von WAC-Torhüter Nikolas Polster, den Kingstone Mutandwa nicht nutzen konnte, war der einzige Aufreger. Die erste gefährliche Offensivaktion brachte den Gästen wenig später die Führung. Ein Kopfball von Markus Pink traf die Hand von Oliver Steurer, nach VAR-Check entschied Schiedsrichter Jakob Semler auf Elfmeter. Den verwertete Schöpf souverän. Die Rieder wurden in der ersten Halbzeit nie zwingend, am ehesten noch durch Mutandwa, der einen Pomer-Freistoß knapp nicht erreichte.
Der WAC war auch nach der Pause das gefährlichere Team, vergab aber zwei ganz große Chancen auf das zweite Tor. Jeweils nach Vorarbeit von Fabian Wohlmuth traf Pink den Ball am Fünfer nicht gut, der eingewechselte Dejan Zukic brachte ebenfalls aus kurzer Distanz den Ball nicht im Tor unter. Erst danach erwachten die Heimischen, Ante Bajic scheiterte an Polster.
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