Bad St.Leonhard

„Moselebauer“-Visionär uner­war­tet ver­stor­ben

Der langjährige Chef und Visionär des Hotels „Moselebauer“ in Kliening verstarb unerwartet auf dem Rückflug von einer Indien-Reise – die Anteilnahme im Lavanttal und darüber hinaus ist groß.

Kerze, Trauer Gerhard Pirker prägte das Hotel „Moselebauer“ in Kliening über Jahrzehnte und galt als Visionär des Lavanttaler Tourismus.

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Das Lavant­tal trau­ert um eine prä­gen­de Unter­neh­mer­per­sön­lich­keit: Ger­hard Pir­ker, lang­jäh­ri­ger Chef und Visio­när des bekann­ten Hotels „Mose­le­bau­er“ in Kli­ening bei Bad St. Leon­hard, ist uner­war­tet ver­stor­ben. Der 69-Jäh­ri­ge galt weit über Kärn­ten hin­aus als einer jener Tou­ris­ti­ker, die mit Mut, Ideen­reich­tum und gro­ßer Boden­stän­dig­keit einen Fami­li­en­be­trieb zu einer Vor­zei­ge­desti­na­ti­on wei­ter­ent­wi­ckel­ten.

Tod auf dem Rück­flug aus Indi­en

Wie meh­re­re Medi­en berich­ten, ereig­ne­te sich das tra­gi­sche Able­ben wäh­rend des Rück­flugs von einer Indi­en-Rei­se. Ger­hard Pir­ker ver­starb dem­nach über­ra­schend im Flug­zeug. Die Nach­richt lös­te im Lavant­tal und weit über die Lan­des­gren­zen hin­aus gro­ße Bestür­zung aus.

Ein Leben für den „Mose­le­bau­er“

Ger­hard Pir­ker war über Jahr­zehn­te eng mit dem „Mose­le­bau­er“ ver­bun­den. Gemein­sam mit sei­ner Ehe­frau Mar­ga­re­ta über­nahm er den Betrieb im Jahr 1991 und präg­te des­sen Ent­wick­lung maß­geb­lich. Aus einem tra­di­ti­ons­rei­chen Fami­li­en­be­trieb wur­de unter sei­ner Mit­wir­kung ein moder­nes Seminar‑, Erleb­nis- und Urlaubs­ho­tel, das heu­te zu den bekann­ten tou­ris­ti­schen Adres­sen im Lavant­tal zählt.

Der Betrieb selbst beschreibt die Geschich­te als Fami­li­en­pro­jekt über drei Gene­ra­tio­nen hin­weg: von der Gast­freund­schaft der Grün­der­ge­nera­ti­on über Mar­ga­re­ta Pir­kers Well­ness-Schwer­punkt bis hin zu Ger­hard Pir­kers Gespür für Wein und Inno­va­ti­on.

Vom Bau­ern­hof zum bekann­ten Hotel­be­trieb

Die Wur­zeln des „Mose­le­bau­er“ rei­chen bis ins Jahr 1966 zurück. Franz und Anni Pir­ker leg­ten damals mit einer klei­nen Back­hendl­sta­ti­on und vier Gäs­te­zim­mern den Grund­stein für die Erfolgs­ge­schich­te. Über die Jahr­zehn­te wur­de der Betrieb ste­tig erwei­tert: Aus weni­gen Zim­mern wur­den moder­ne Hotel­ka­pa­zi­tä­ten, aus einem Tanz­saal ent­stan­den Semi­nar­be­rei­che, spä­ter kamen Wellness‑, Erleb­nis- und Even­t­an­ge­bo­te hin­zu.

Heu­te ver­fügt der Betrieb laut Ver­an­stal­tungs­platt­form RTK über ein brei­tes Semi­nar- und Even­t­an­ge­bot, meh­re­re Semi­nar­räu­me und Kapa­zi­tä­ten für Ver­an­stal­tun­gen bis zu 300 Per­so­nen. Auch Outdoor‑, Team­buil­ding- und Erleb­nis­an­ge­bo­te zäh­len zum Pro­fil des Hau­ses.

Erst vor Kur­zem wur­de 60 Jah­re „Mose­le­bau­er“ gefei­ert

Beson­ders tra­gisch: Erst im April fei­er­te der Fami­li­en­be­trieb sein 60-jäh­ri­ges Bestehen. In einem Rück­blick wur­de dabei die Ent­wick­lung vom klei­nen Gast­hof zum viel­sei­ti­gen Hotel- und Semi­nar­be­trieb gewür­digt. Geschäfts­füh­rer Ste­fan Pir­ker sprach damals über den Stolz auf den Fami­li­en­be­trieb, der heu­te bereits in drit­ter Gene­ra­ti­on geführt wird.

Ein Pio­nier des Kärnt­ner Tou­ris­mus

Ger­hard Pir­ker stand für unter­neh­me­ri­schen Weit­blick, Gast­freund­schaft und die Bereit­schaft, immer wie­der Neu­es zu wagen. Mit Ange­bo­ten rund um Semi­na­re, Events, Well­ness, Wein und Erleb­nis­ur­laub trug er wesent­lich dazu bei, den „Mose­le­bau­er“ weit über das Lavant­tal hin­aus bekannt zu machen.

Sein Tod hin­ter­lässt eine gro­ße Lücke – in sei­ner Fami­lie, im Betrieb, im Lavant­tal und in der Kärnt­ner Tou­ris­mus­land­schaft. Die Anteil­nah­me gilt sei­ner Ehe­frau Mar­ga­re­ta, sei­nen Kin­dern sowie allen Ange­hö­ri­gen, Mit­ar­bei­ten­den und Weg­be­glei­tern.

14.05.2026 18:45
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Kerze, Trauer Gerhard Pirker prägte das Hotel „Moselebauer“ in Kliening über Jahrzehnte und galt als Visionär des Lavanttaler Tourismus.

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