Wasser im Fokus
Der aktuelle Klimastatusbericht 2025 zeigt, dass sich die Klimaveränderung immer stärker auf das Grundwasser auswirkt. Längere Trockenperioden, steigende Temperaturen und mehr Extremwetter führen dazu, dass weniger Wasser im Boden versickert.
Bedarf steigt
Gleichzeitig steigt der Wasserbedarf in vielen Bereichen. Wenn Grundwasser regional zurückgeht, betrifft das nicht nur Landwirtschaft und Wirtschaft, sondern auch die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser.
Kärnten plant vor
Kärnten setzt deshalb auf moderne Wasserinfrastruktur, die Vernetzung von Gemeinden und Regionen sowie den Ausbau der Trinkwasser- und Notversorgung. Damit soll die Versorgung auch bei Trockenheit und in Krisensituationen besser abgesichert werden.
Wasserschiene geplant
Ein konkretes Projekt ist die geplante überregionale Wasserschiene im Kärntner Zentralraum. Damit sollen Gemeinden künftig besser miteinander verbunden werden, wenn es um Trinkwasser und Notversorgung geht. Ziel ist, Wasser in trockenen Zeiten verlässlicher dorthin bringen zu können, wo es gebraucht wird.
Die Wasserschiene soll vor allem helfen, Gemeinden auf längere Trockenperioden und mögliche Krisensituationen vorzubereiten. Damit wird nicht erst reagiert, wenn Wasser knapp wird, sondern schon vorher an einer sicheren Versorgung gearbeitet.