Kärnten

Lehr­kräf­te für Sucht­prä­ven­ti­on geschult

35 weitere Lehrkräfte und Fachkräfte der Schulsozialarbeit sind in Kärnten für das Programm „plus“ zertifiziert worden. Damit sollen Sucht- und Gewaltprävention stärker in den Unterricht kommen.

Lehr­kräf­te für Sucht­prä­ven­ti­on geschult Bildungsdirektorin Isabella Penz (l.), Christina Steiner-Stanitznig von der Suchtprävention (2. v. l.), Landesrätin Beate Prettner (vorne) und die „plus“-Absolventinnen und -Absolventen

© Büro LR.in Prettner

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Zer­ti­fi­ka­te über­reicht

In Kärn­ten sind 35 wei­te­re Lehr­kräf­te und Fach­kräf­te der Schul­so­zi­al­ar­beit für das Pro­gramm „plus“ zer­ti­fi­ziert wor­den. Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner hat die Zer­ti­fi­ka­te im Spie­gel­saal der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung über­reicht.

Hil­fe im Unter­richt

Das Pro­gramm soll Kin­der und Jugend­li­che direkt im Schul­all­tag stär­ken. Es geht dar­um, Pro­ble­me früh zu erken­nen und The­men wie Sucht und Gewalt nicht erst dann zu behan­deln, wenn es schon schwie­rig gewor­den ist.

Wich­ti­ge Fähig­kei­ten

Bei „plus“ ler­nen Lehr­kräf­te, wie sie Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Unter­richt bes­ser beglei­ten kön­nen. Im Mit­tel­punkt ste­hen Kom­mu­ni­ka­ti­on, Selbst­wert und der Umgang mit Frust. Auch Sucht­mit­tel und ris­kan­tes Ver­hal­ten wer­den alters­ge­recht bespro­chen.

Vie­le Schu­len dabei

In Kärn­ten gibt es mitt­ler­wei­le 457 voll­stän­di­ge Zer­ti­fi­zie­run­gen. Bereits 84 Pro­zent der Kärnt­ner Mit­tel­schu­len und AHS haben min­des­tens eine Lehr­kraft, die für „plus“ geschult wor­den ist.

Seit 2009

Das Pro­gramm wird in Kärn­ten seit 2009 ange­bo­ten. Die Aus­bil­dung dau­ert zwei bezie­hungs­wei­se vier Jah­re. Dies­mal sind Lehr­kräf­te meh­re­rer Schu­len sowie Fach­kräf­te der Schul­so­zi­al­ar­beit zer­ti­fi­ziert wor­den.

21.05.2026 10:30
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Lehr­kräf­te für Sucht­prä­ven­ti­on geschult Bildungsdirektorin Isabella Penz (l.), Christina Steiner-Stanitznig von der Suchtprävention (2. v. l.), Landesrätin Beate Prettner (vorne) und die „plus“-Absolventinnen und -Absolventen

© Büro LR.in Prettner