Kötschach-Mauthen

Plö­cken­pass-Stra­ße wie­der offen: Gru­ber for­dert lang­fris­ti­ge Lösung

Nach dem Felssturz im Dezember 2023 ist die wichtige Verbindung zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien wieder befahrbar – die Suche nach einer langfristigen Lösung geht weiter.

Plö­cken­pass-Stra­ße wie­der offen: Gru­ber for­dert lang­fris­ti­ge Lösung Martin Gruber beim Termin zur Wiedereröffnung der Plöckenpass-Straße mit Vertreterinnen und Vertretern aus Italien.

© Foto: Büro Gruber

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Nach dem Fels­sturz im Dezem­ber 2023 ist die Plö­cken­pass-Stra­ße (B110/SS52) ab heu­te wie­der für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben. Auf ita­lie­ni­scher Sei­te bleibt vor­aus­sicht­lich bis Ende Juni noch eine Ampel­re­ge­lung mit wech­sel­sei­ti­ger Anhal­tung auf­recht.

Wich­ti­ge Ver­bin­dung wie­der befahr­bar

Zur Wie­der­eröff­nung tra­fen Kärn­tens Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­ter und Stra­ßen­bau­re­fe­rent Mar­tin Gru­ber sowie die fri­au­li­sche Ver­kehrs­lan­des­rä­tin Cris­ti­na Ami­ran­te auf Ein­la­dung des ita­lie­ni­schen Stra­ßen­er­hal­ters ANAS am Plö­cken­pass zusam­men. Gru­ber sprach von einem „bedeu­ten­den Zwi­schen­schritt“ für bei­de Regio­nen.

Tun­nel und Alter­na­tiv­tras­se wer­den geprüft

Par­al­lel zur Wie­der­öff­nung geht die Arbeit an einer dau­er­haf­ten Lösung wei­ter. Eine bila­te­ra­le Arbeits­grup­pe aus Kärn­ten und Fri­aul-Julisch Vene­ti­en prüft seit zwei Jah­ren mög­li­che Vari­an­ten. Im Fokus ste­hen ein Schei­tel­tun­nel sowie eine Alter­na­tiv­tras­se. Auch ANAS soll in die wei­te­ren Prü­fun­gen ein­ge­bun­den wer­den.

Finan­zie­rung als Knack­punkt

Die Kos­ten sind erheb­lich: Für eine Alter­na­tiv­tras­se wer­den rund 150 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlagt, für einen Schei­tel­tun­nel bis zu 530 Mil­lio­nen Euro. Laut Gru­ber sei eine Finan­zie­rung ohne Unter­stüt­zung der natio­na­len Regie­run­gen und der EU nicht mög­lich.

„Ich ste­he auf der Sei­te der Gail­ta­ler Bevöl­ke­rung und der betrof­fe­nen Betrie­be. Aber die Ent­schei­dung über die Finan­zie­rung wird nicht in Kla­gen­furt oder Tri­est getrof­fen, son­dern in Wien und Rom“, betont Gru­ber.

Gemein­sa­mer Ein­satz geht wei­ter

Gru­ber appel­liert zudem, sich nicht von Gerüch­ten ver­un­si­chern zu las­sen. Kärn­ten und Fri­aul wür­den wei­ter­hin gemein­sam für eine siche­re und nach­hal­ti­ge Ver­bin­dung über den Plö­cken­pass arbei­ten.

22.05.2026 19:00 - Update am: 22.05.2026 19:49
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Plö­cken­pass-Stra­ße wie­der offen: Gru­ber for­dert lang­fris­ti­ge Lösung Martin Gruber beim Termin zur Wiedereröffnung der Plöckenpass-Straße mit Vertreterinnen und Vertretern aus Italien.

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