Klagenfurt

Neu­es Kapi­tel im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus

Der Neubau am Elisabethinen-Krankenhaus ist fertiggestellt. Mit dem neuen Haupteingang und der Postnarkose sowie weiteren Räumlichkeiten wurde ein zentraler Bereich des Hauses neu organisiert. Das Projekt hat ein Volumen von 5,9 Millionen Euro.

Neu­es Kapi­tel im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Christian Halm, Markus Malle, Michael Gussnig, Karl Cernic, Michael Steiner, Landesrätin Beate Prettner, Paulus Kohler, Silvia Lueger, Michael Zink und Elke Haber (von links).

© EKH/manygoodfoto

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Der­zeit wer­den noch die letz­ten Fein­schlif­fe umge­setzt: Vor allem im Außen­be­reich ent­ste­hen neue, groß­zü­gi­ge Grün­flä­chen, die den Ein­gangs­be­reich auf­wer­ten und den Anspruch ein Haus zu sein, dass sich in Rich­tung „Green Hos­pi­tal“ ent­wi­ckelt. Nicht zuletzt passt das zu einem Haus, das auch für sei­ne grü­nen Maß­nah­men mehr­fach aus­ge­zeich­net wur­de.

Ankom­men, das Ori­en­tie­rung gibt

Es ist ein Ankom­men, das kurz inne­hal­ten lässt: viel Licht, kla­re Wege – dazu ein freund­li­ches „Grüß Gott“, das den neu­en Ein­gangs­be­reich prägt. Eine his­to­ri­sche Ansicht des Hau­ses im Wind­fang des Haupt­ein­gangs setzt einen ruhi­gen, fast uner­war­te­ten Akzent und ver­bin­det die Geschich­te des Hau­ses mit der Gegen­wart. Mit der Eröff­nung des Neu­baus – bestehend aus neu­em Haupt­ein­gang, moder­ner Post­nar­ko­se-Ein­heit im 1. Ober­ge­schoss sowie neu­en Mitarbeiter:innen-Umkleiden und Sani­tär­be­rei­chen im 1. Unter­ge­schoss – wur­de das Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Kla­gen­furt offi­zi­ell erwei­tert. Im Bei­sein von Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner, den Geschäfts­füh­rern des Kärnt­ner Gesund­heits­fonds, Karl Cer­nic und Ger­not Melisch­nigg, dem Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den des Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­hau­ses, Pau­lus Koh­ler und Archi­tekt Chris­ti­an Halm wur­de der neue Bereich fei­er­lich vor­ge­stellt.

Weni­ger Ori­en­tie­rungs­su­che

Wer heu­te das Kran­ken­haus betritt, fin­det sich schnell zurecht. Der Ein­gang ist klar erkenn­bar, die Wege erschlie­ßen sich ohne Umwe­ge. Ein kur­zer Moment des Suchens, wie ihn vie­le noch von frü­her ken­nen, bleibt aus. Für Pati­en­ten bedeu­tet das vor allem eines: weni­ger Ori­en­tie­rungs­su­che in einer ohne­hin belas­ten­den Situa­ti­on. Der Ent­wurf der Archi­tek­tur Con­sult ZT GmbH ging aus einem Archi­tek­ten­wett­be­werb her­vor, der bewusst die beson­de­re Bedeu­tung die­ses Bereichs als Schnitt­stel­le zwi­schen Kran­ken­haus, Stadt und Öffent­lich­keit in den Mit­tel­punkt stell­te. Der Neu­bau wur­de par­al­lel zur Völ­ker­mark­ter Stra­ße errich­tet und so posi­tio­niert, dass ein ein­deu­tig erkenn­ba­rer Haupt­ein­gang ent­steht. Gleich­zei­tig wer­den die Wege von Fuß­gän­ger und Fahr­zeu­gen klar getrennt geführt. „Der ers­te Ein­druck spielt eine gro­ße Rol­le“, sagt Geschäfts­füh­rer Micha­el Stei­ner. „Gera­de in einem Kran­ken­haus kom­men vie­le Men­schen mit Unsi­cher­heit. Da hilft es, wenn das Ankom­men ein­fach ist.“

Mehr Raum und bes­se­re Abläu­fe

Mit dem zwei­ge­schos­si­gen Neu­bau wur­den rund 650 Qua­drat­me­ter zusätz­li­che Nutz­flä­che geschaf­fen. Neben dem neu­en Ein­gangs- und War­te­be­reich umfasst das Pro­jekt Funk­ti­ons­räu­me sowie eine moder­ne Post­nar­ko­se-Auf­wach­sta­ti­on. Durch den Neu­bau wur­de auch die Anbin­dung an den OP-Bereich wesent­lich ver­bes­sert. Die Post­nar­ko­se ist nun direkt erreich­bar, Wege wur­den ver­kürzt und Abläu­fe in der post­ope­ra­ti­ven Betreu­ung opti­miert. Hin­ter­grund des Aus­baus ist die stei­gen­de Zahl an Pati­en­ten und ope­ra­ti­ven Ein­grif­fen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren.

Neue Post­nar­ko­se stärkt die Betreu­ung

Ein zen­tra­ler Bestand­teil des Neu­baus ist die neue Post­nar­ko­se-Ein­heit im ers­ten Ober­ge­schoss direkt über dem Haupt­ein­gang. Als Bin­de­glied zwi­schen OP, Tages­kli­nik und Sta­ti­on sorgt sie durch ihre direk­te Anbin­dung an Anäs­the­sie und Inten­siv­sta­ti­on für kur­ze Wege. Ins­ge­samt ste­hen sechs modern aus­ge­stat­te­te Über­wa­chungs­plät­ze für die post­ope­ra­ti­ve Betreu­ung zur Ver­fü­gung. Der Bereich ist gezielt auf die Bedürf­nis­se von Pati­en­ten nach ope­ra­ti­ven Ein­grif­fen aus­ge­rich­tet: Tages­licht, eine ruhi­ge Atmo­sphä­re und ein abge­stimm­tes Farb­kon­zept unter­stüt­zen die Erho­lung. Kla­re Abläu­fe und eine funk­tio­na­le Zonie­rung gewähr­leis­ten opti­ma­le Arbeits­be­din­gun­gen sowie höchs­te Stan­dards in Hygie­ne, Sicher­heit und Medi­zin­tech­nik. „Die Pha­se unmit­tel­bar nach einer Ope­ra­ti­on ist beson­ders sen­si­bel. Mit der neu­en Post­nar­ko­se-Ein­heit kön­nen wir unse­re Pati­en­ten noch geziel­ter über­wa­chen und betreu­en. Die kur­zen Wege und die direk­te Anbin­dung an den OP-Bereich ver­bes­sern vor allem die Sicher­heit und Qua­li­tät der Ver­sor­gung“, erklärt Micha­el Zink.

23.05.2026 13:00
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Neu­es Kapi­tel im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Christian Halm, Markus Malle, Michael Gussnig, Karl Cernic, Michael Steiner, Landesrätin Beate Prettner, Paulus Kohler, Silvia Lueger, Michael Zink und Elke Haber (von links).

© EKH/manygoodfoto