Großglockner

Schnee­brett gelöst: Tou­ren­ge­her ver­schüt­tet

Die beiden 27-jährigen Tourengeher aus Wien konnten sich selbstständig aus den Schneemassen befreien.

Schnee­brett gelöst: Tou­ren­ge­her ver­schüt­tet Am Weg zum Großglockner löste sich gestern Nachmittag ein Schneebrett (Symbolbild).

© mg

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Ges­tern Vor­mit­tag (23. Mai 2026) star­te­ten zwei 27-jäh­ri­ge Wie­ner von der Kai­ser-Franz-Josefs-Höhe zu einer Ski­tour mit dem Ziel Glock­ner­bi­wak am Glock­ner­kees auf einer See­hö­he von 3.205 Metern. Sie plan­ten im Glock­ner­bi­wak zu über­nach­ten und am nächs­ten Tag die Pal­la­vici­ni­rin­ne zu durch­stei­gen, und den Groß­glock­ner zu bestei­gen.

Selbst befreit

Die Ski­tou­ren­ge­her quer­ten zunächst die Past­er­ze über den Hof­manns­weg und stie­gen über das Glock­ner­kees in Rich­tung Glock­ner­bi­wak auf. Gegen 15 Uhr, rund 300 Meter unter­halb des Glock­ner­bi­waks, lös­te sich ein Schnee­brett, wodurch bei­de Tou­ren­ge­her ver­schüt­tet wur­den. Die Wie­ner konn­ten sich rasch selbst­stän­dig aus den Schnee­mas­sen befrei­en.

Kei­ne wei­te­ren Ver­schüt­te­ten

“Unmit­tel­bar danach setz­ten sie einen Not­ruf ab, da nicht aus­ge­schlos­sen wer­den konn­te, dass zwei wei­te­re Ski­tou­ren­ge­her, die sie zuvor über­holt hat­ten, eben­falls von der Lawi­ne erfasst wor­den waren”, schil­dert die Poli­zei. Es wur­de ein plan­mä­ßi­ger Lawi­nen­ein­satz ein­ge­lei­tet. Die 27-Jäh­ri­gen wur­den vom Not­arzt­hub­schrau­ber Alpin Heli 6 mit­tels Tau gebor­gen und zur Kai­ser-Franz-Josefs-Höhe ver­bracht. Im Rah­men der Nach­su­che durch zwei Berg­ret­ter mit­tels LVS-Suche sowie meh­re­rer Über­flü­ge des Poli­zei­hub­schrau­bers Libel­le Lima konn­ten kei­ne Hin­wei­se auf wei­te­re ver­schüt­te­te Per­so­nen fest­ge­stellt wer­den.

24.05.2026 09:00 - Update am: 24.05.2026 09:15
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Schnee­brett gelöst: Tou­ren­ge­her ver­schüt­tet Am Weg zum Großglockner löste sich gestern Nachmittag ein Schneebrett (Symbolbild).

© mg