Althofen
Neuer Kunsthorst soll Weißstörche nach Althofen locken
Althofen setzt gemeinsam mit BirdLife Kärnten auf neue Nistplätze, um Weißstörchen im Krappfeld bessere Brutbedingungen zu bieten.
Am Pogatschnig-Stall wurde eine künstliche Nisthilfe mit einem Durchmesser von 1,2 Metern errichtet.© Foto: Althofen
In Althofen wurde eine künstliche Nisthilfe für Weißstörche errichtet. Damit soll ein sicherer Brutplatz geschaffen und die Artenvielfalt im Krappfeld gestärkt werden.
Störche immer öfter zu Gast
Weißstörche werden im Krappfeld zunehmend häufiger gesichtet. Auch in Althofen machten die Tiere in den vergangenen Jahren immer wieder Station – etwa am Telekomgebäude, in der Meiselhofsiedlung oder im Bereich des Pogatschnig-Stalles. Dort gab es bereits mehrere Nistversuche, die jedoch an fehlender geeigneter Infrastruktur scheiterten.
Anzeige
Foto:Vizebürgermeister Michael Baumgartner, Stalldach-Besitzerin Hermine Pogatschnig, Bürgermeister Walter Zemrosser und Andreas Kleewein, Geschäftsführer von BirdLife Kärnten
Kunsthorst mit fachlicher Begleitung
Auf Initiative von Vizebürgermeister Michael Baumgartner und Bürgermeister Walter Zemrosser wurde nun am Pogatschnig-Stall ein Kunsthorst errichtet. Unter fachlicher Betreuung von BirdLife Kärnten entstand eine künstliche Nisthilfe mit einem Durchmesser von 1,2 Metern. Finanziert wurde das Projekt von der Naturschutzabteilung des Landes Kärnten.
Bei der Besichtigung zeigten sich Bürgermeister Walter Zemrosser, Vizebürgermeister Michael Baumgartner, Stalldach-Besitzerin Hermine Pogatschnig und Andreas Kleewein, Geschäftsführer von BirdLife Kärnten, erfreut über das Ergebnis.
Weitere Nistplätze geplant
Nun hoffen die Beteiligten, dass die Störche den neuen Brutplatz annehmen und bald ein Klappern in Untermarkt zu hören ist. Zugleich soll das Projekt fortgesetzt werden: Mit mehreren Grundeigentümern im Krappfeld laufen bereits Gespräche über weitere Nistmöglichkeiten. Langfristig könnte so eine stabile Weißstorch-Population entstehen.
