Seeboden/Spittal
Lieserschlucht Radweg-Projekt schreitet voran
Lieserschlucht öffnet ab 12. Juni wieder für den Verkehr – Radweg und Sicherheitsmaßnahmen sollen bis 2028 abgeschlossen sein.
© Büro LHStv. Gruber
Der neue Radweg durch die Lieserschlucht nimmt weiter Gestalt an. Bei einem Lokalaugenschein informierte Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden Spittal und Seeboden über den aktuellen Baufortschritt.
Schlucht öffnet früher
Die Lieserschlucht wird bereits ab 12. Juni wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Damit kann der Verkehr bis in den Herbst normal durch die Schlucht fließen. Die Arbeiten liegen laut Gruber im Zeitplan.
Mehr als nur ein Radweg
Das Projekt sei weit mehr als eine reine Radweginvestition. Neben dem neuen Radweg werden umfangreiche Maßnahmen zur Sicherheit der B99 umgesetzt. Dazu zählen Steinschlagschutz, Sicherungen an der Ertlwand, Sanierungen von Stützmauern, die Erneuerung der Entwässerung sowie eine Fahrbahnsanierung.
Millioneninvestition in die Region
Die Gesamtinvestition beträgt 23,2 Millionen Euro. Davon fließen rund neun Millionen Euro in Straßenbaumaßnahmen. Für das Gesamtprojekt konnten zudem rund acht Millionen Euro an Bundesmitteln gesichert werden. Der Landesanteil für die eigentliche Radwegverbindung liegt laut Gruber bei rund 5,3 Millionen Euro.
Wichtiger Lückenschluss
Der Radweg soll künftig Spittal, den Millstätter See, den Drauradweg und das Gegendtal besser miteinander verbinden. Bürgermeister Gerhard Köfer betonte die Bedeutung für Bevölkerung, Gäste und Tourismus. Auch Seebodens Vizebürgermeister Thomas Grasser sprach von einem Schlüsselprojekt für nachhaltige Mobilität und Lebensqualität.
Fertigstellung bis 2028 geplant
Rund 60 Prozent der Kragplatten, auf denen der Radweg verlaufen wird, sind bereits fertiggestellt. Im Sommer wird an der Unterführung der B98 in Seeboden gearbeitet. Im Herbst folgen weitere Bauarbeiten in der Lieserschlucht. Dafür ist von Anfang Oktober bis Ende November erneut eine Sperre der B99 notwendig. Abgeschlossen werden soll das Gesamtprojekt im Laufe des Jahres 2028.