Gemeinde Magdalensberg
Dachstuhlbrand: Feuerwehren verhinderten größeren Schaden
Dichter Rauch aus einem Dachstuhl in St. Thomas forderte am Dienstag rund 40 Einsatzkräfte – eine Photovoltaikanlage erschwerte die Löscharbeiten.
© Foto: Bezirksfeuerwehr Kommando
Dichter Rauch aus dem Dachstuhl
Am Dienstag, dem 16. Juni 2026, wurden gegen 13.49 Uhr mehrere Feuerwehren zu einem Dachstuhlbrand nach St. Thomas in der Marktgemeinde Magdalensberg alarmiert. Im Einsatz standen die Feuerwehren St. Thomas am Zeiselberg, Pischeldorf, Ottmanach, Timenitz und Poggersdorf sowie die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Klagenfurt.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Dachstuhl eines Hauses in Passiv-Bauweise. Durch einen raschen Außenangriff konnte die Hitze zunächst reduziert werden.
Photovoltaikanlage erschwerte Löscharbeiten
Die Bauweise des Gebäudes sowie eine am Dach montierte Photovoltaikanlage erschwerten den Zugang zum Brandherd. Mithilfe der Drehleiter der Berufsfeuerwehr Klagenfurt gelang es den Einsatzkräften, besser zum Dachstuhl vorzudringen.
Mit mehreren Wärmebildkameras wurde der Brandherd unter der Dachhaut lokalisiert. Anschließend öffneten die Feuerwehrleute die Dachhaut mit einer Rettungssäge und löschten den Brand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Arbeiten unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden.
Rund 40 Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt standen rund 40 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Durch das rasche Eingreifen konnte der Brand eingedämmt und weiterer Sachschaden verhindert werden. Das Gebäude wurde anschließend mittels Überdruckbelüftung rauch- und geruchsfrei gemacht, sodass es weiterhin bewohnbar blieb.
Vor Ort machten sich unter anderem Bürgermeister und Landtagspräsident Andi Scherwitzl, Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Gerald Kerschbaumer sowie First Responder DI Mathias Obereder ein Bild der Lage. Die Polizeiinspektion Grafenstein führte die Ermittlungen durch, die Brandverhütungsstelle des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes war mit der Ursachenermittlung betraut.


