Fiesach
Ultraleichtflugzeug musste auf Landesstraße notlanden
Ein Ultraleichtflugzeug verlor kurz nach dem Start in Friesach an Motorleistung. Der Pilot reagierte rasch und landete sicher auf der L62.
Das Ultraleichtflugzeug konnte nach der sicheren Notlandung auf der L62 wieder zurück zum Flugplatz Mayerhofen gebracht werden.© Foto: Polizei Kärnten
Spektakulärer Zwischenfall am Freitagnachmittag in Friesach: Ein Ultraleichtflugzeug musste kurz nach dem Start auf der Metnitztal Landesstraße L62 notlanden. Verletzt wurde niemand, auch am Flugzeug entstand kein Schaden.
Motor verlor kurz nach dem Start Leistung
Am 26. Juni 2026 startete ein 23-jähriger Pilot aus Polen um 13.52 Uhr gemeinsam mit seinem 50-jährigen Co-Piloten aus Deutschland vom Flugplatz Mayerhofen in Friesach. Geplant war ein kurzer Rundflug.
Noch während der Startphase kam es jedoch in geringer Flughöhe zu Problemen. Noch vor Erreichen der Sicherheitshöhe verlor der Motor in rund 40 Metern Höhe an Leistung. Der Pilot reagierte rasch und entschied sich zur Notlandung.
Sichere Landung auf der L62
Nachdem sich der Pilot vergewissert hatte, dass keine anderen Verkehrsteilnehmer*innen gefährdet werden, setzte er das Ultraleichtflugzeug auf der Metnitztal Landesstraße L62 auf Höhe St. Stefan in der Gemeinde Friesach sicher auf.
Bei der Landung wurde niemand verletzt. Auch das Flugzeug blieb unbeschädigt. Die Polizei sicherte den Bereich ab, anschließend wurde das Ultraleichtflugzeug von der Landesstraße entfernt und von den beiden Piloten zurück zum Flugplatz Mayerhofen gebracht.
