Alpinunfall
200-Kilo-Stein traf Bergsteiger an den Beinen
Bei einer hochalpinen Tour zur Hochalmspitze wurde ein tschechischer Bergsteiger schwer eingeklemmt. Ein rund 200 Kilogramm schwerer Stein traf den 38-Jährigen im Bereich der Beine.
© Daniel Kattnig
Unfall bei Tour zur Hochalmspitze
Am 4. Juli 2026 gegen 5 Uhr starteten zwei tschechische Bergsteiger in der Gemeinde Malta im Bezirk Spittal an der Drau. Ihr Tourenziel war die Hochalmspitze.
Einer der beiden 38-jährigen Männer befand sich rund zehn Meter im Vorstieg. Er wurde von seinem Begleiter gesichert. Aus derzeit unbekannter Ursache löste sich ein rund 200 Kilogramm schwerer Stein. Dieser fiel in Richtung des sichernden Bergsteigers und traf ihn im Bereich der Beine.
Beine schwer eingeklemmt
Der zweite Bergsteiger stieg sofort zu seinem verletzten Kollegen ab und setzte die Rettungskette in Gang. Der Stein klemmte die Beine des Mannes so schwer ein, dass eine Rettung mit dem Notarzthubschrauber zunächst nicht möglich war.
Die Crew des Polizeihubschraubers brachte Bergretter sowie einen Bergrettungsarzt zur Unfallstelle. Auch ein Hubzug der Freiwilligen Feuerwehr Malta wurde eingeflogen.
Abtransport ins Krankenhaus
Mit dem Hubzug konnten die Rettungskräfte den Stein schließlich so weit anheben, dass der Verletzte versorgt werden konnte. Danach wurde der 38-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Lienz geflogen.

