Interview
Maxi Ortner wurde vom „Goldi“ entdeckt
Der Kärntner Skispringer Maximilian Ortner spricht über seine Entdeckung durch Andreas Goldberger, seinen Weg ins Nationalteam und die Faszination Skifliegen.
Der Jungstar im österreichischen Skisprungteam, Max Ortner (24), im Interview mit KLiCK Kärnten.
Max Ortner, ein gelernter Elektrotechniker aus Poitschach bei Feldkirchen ist seit einigen Jahren nicht mehr aus dem Skisprung-Nationalteam wegzudenken. 2025 feierte er mit der österreichischen Mannschaft im Teamwettbewerb auf der Wielka Krokiew in Zakopane seinen ersten Weltcupsieg. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2025 gewann Ortner mit der Mannschaft die Silbermedaille auf der Großschanze.
Maxi Ortner, wie bist du zum Skispringen gekommen?
Maxi Ortner:
Meine Mutter und ich wurden durch eine Werbung für den „Goldi Talente Cup“ in Villach aufmerksam. Wir gingen hin, und dort wurde ich von Skisprung-Idol Andreas Goldberger entdeckt.
Wer gehört neben Goldberger zu deinen größten Förderern?
Im Nationalteam ist Cheftrainer Andreas Widhölzl für mich der beste Trainer. Er hat mich gut ins Team aufgenommen und unterstützt mich voll und ganz.
Befindest du dich derzeit im Urlaub?
Einen regulären Sommerurlaub gibt es noch nicht. Nächste Woche beginne ich ein Trainingscamp in Oberstdorf im Allgäu. Erst Anfang August gibt es Sommerurlaub.
Wie fühlt man sich kurz vor dem Absprung auf der riesigen Flugschanze in Planica?
Man steht im Fokus der Wettkampfanspannung. Die vielen Zuschauer und der Lärm blendet man aus und konzentriert sich ganz auf den Flug.
Wie hoch ist dein persönlicher Schanzrekord?
Wenn ich mich nicht täusche, liegt er bei 227 Metern.
Wie oft wird in Planica auf der Flugschanze trainiert?
Generell darf man auf Flugschanzen nicht trainieren – auch nicht die Slowenen. Nur während eines Wettbewerbs sind zwei Trainingsflüge erlaubt, und das unter Aufsicht der FIS.
Wie sieht dein Privatleben aus?
Ursprünglich komme ich aus Poitschach bei Feldkirchen. Zurzeit lebe ich mit meiner Freundin in Salzburg. In der Freizeit radel ich gern und verbringe viel Zeit in der Natur.
Danke für das Gespräch.
