Energie aus Kärnten

Kelag ver­dop­pelt Spei­cher­vo­lu­men im Möll­tal

Auf rund 1.700 Metern Seehöhe erweitert die Kelag den Wurtenspeicher in der Kraftwerksgruppe Fragant. Rund 30 Millionen Euro fließen in das anspruchsvolle Bauprojekt.

Kelag ver­dop­pelt Spei­cher­vo­lu­men im Möll­talGroßbaustelle am Wurtenspeicher: Kelag-Vorstand Reinhard Draxler, Kelag-Projektleiter Mario Körbler, STRABAG-Vorstandsmitglied Franz Redl, Christian Rupp, Leiter Kelag-Erzeugung und Technische Services, sowie STRABAG-Projektleiter Maximilian Rutar (von links).

© Kelag

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Die Kelag erwei­tert den Wur­ten­spei­cher im Möll­tal und schafft zusätz­li­che Kapa­zi­tä­ten für erneu­er­ba­re Ener­gie. Das Spei­cher­vo­lu­men steigt von 2,7 auf fünf Mil­lio­nen Kubik­me­ter Was­ser.

Spei­cher für 2.000 Schwimm­be­cken

Die Bau­ar­bei­ten began­nen im Früh­jahr 2025. Nach dem Aus­bau fasst der Spei­cher umge­rech­net den Inhalt von rund 2.000 olym­pi­schen Schwimm­be­cken. Dafür wird der bestehen­de Stein­schütt­damm um etwa sie­ben Meter erhöht. Das Stau­ziel steigt ins­ge­samt um 8,5 Meter.

Rund 230.000 Kubik­me­ter Schütt­ma­te­ri­al wer­den direkt aus dem Spei­cher­raum gewon­nen und ein­ge­baut. Etwa 70 Mitarbeiter*innen arbei­ten in sechs Bau­lo­sen an dem Pro­jekt. Die Haupt­ar­bei­ten sol­len 2026 abge­schlos­sen wer­den.

„Wir erhö­hen deut­lich die Fle­xi­bi­li­tät unse­rer Erzeu­gung und stär­ken gleich­zei­tig die Ver­sor­gungs­si­cher­heit“, erklärt Kelag-Vor­stand Rein­hard Drax­ler. Leis­tungs­fä­hi­ge Spei­cher glei­chen Schwan­kun­gen zwi­schen Strom­pro­duk­ti­on und Ver­brauch aus.

Aus­gleichs­flä­chen für die Natur

Par­al­lel zur Erwei­te­rung ent­ste­hen Ersatz- und Aus­gleichs­flä­chen auf rund 4,2 Hekt­ar. Geplant ist unter ande­rem ein min­des­tens 1.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Amphi­bi­en­bio­top.

Bür­ger­meis­ter Kurt Scho­ber erwar­tet durch die Bau­stel­le zusätz­li­che Wert­schöp­fung und gesi­cher­te Arbeits­plät­ze im Möll­tal. Im Jahr 2027 fol­gen Rest­ar­bei­ten und Rekul­ti­vie­rungs­maß­nah­men.

Die Kelag zählt mit Was­ser­kraft, Wind­kraft und Pho­to­vol­ta­ik zu Öster­reichs gro­ßen Erzeu­gern erneu­er­ba­rer Ener­gie. Der Kon­zern beschäf­tigt mehr als 2.100 Mitarbeiter*innen.

10.07.2026 19:30
Anzeige
Kelag ver­dop­pelt Spei­cher­vo­lu­men im Möll­talGroßbaustelle am Wurtenspeicher: Kelag-Vorstand Reinhard Draxler, Kelag-Projektleiter Mario Körbler, STRABAG-Vorstandsmitglied Franz Redl, Christian Rupp, Leiter Kelag-Erzeugung und Technische Services, sowie STRABAG-Projektleiter Maximilian Rutar (von links).

© Kelag