Bis zu 60 Millionen Euro
Finanzierung für Trauma-Zentrum Klagenfurt
Für das geplante Trauma-Orthopädiezentrum in Klagenfurt sind bis zu 60 Millionen Euro beschlossen worden. Gleichzeitig soll ein neues Maßnahmenpaket zusätzliche Arzttermine schaffen und lange Wartezeiten verkürzen.
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Finanzierung ist beschlossen
Die Kärntner Gesundheitsplattform hat einen Investitionszuschuss von bis zu 60 Millionen Euro für das geplante Trauma-Orthopädiezentrum am Gelände des Klinikums Klagenfurt beschlossen. Das Geld soll zwischen 2027 und 2032 in mehreren Teilbeträgen fließen.
AUVA und KABEG arbeiten zusammen
Die AUVA übernimmt im geplanten Neubau die ambulante, tagesklinische und stationäre Versorgung in der Unfallchirurgie und Orthopädie. Die KABEG kümmert sich künftig um die Intensivmedizin und die Behandlung besonders schwer verletzter Patienten. Zusätzlich sind 32 Betten für die Alterstraumatologie geplant.
Eröffnung bis 2032 vorgesehen
Die AUVA rechnet damit, die Bauleistungen spätestens Anfang 2027 zu vergeben. Das neue Zentrum soll nach derzeitiger Planung 2031 oder 2032 in Betrieb gehen.
Mehr Termine bei Haus- und Fachärzten
Die Gesundheitsplattform hat außerdem ein Maßnahmenpaket gegen lange Wartezeiten beschlossen. Dafür stellt der Kärntner Gesundheitsfonds vorerst drei Jahre lang bis zu 3,5 Millionen Euro pro Jahr bereit. Vertragsärzte sollen zusätzliche Termine anbieten, die Gesundheitsberatung 1450 soll Patienten gezielter zur passenden Anlaufstelle führen.
Digitales Portal wird vorbereitet
Geplant ist auch ein digitales Portal mit Informationen zu Ordinationszeiten, Vertretungen und verfügbaren Terminen. Die Ärztekammer versucht nun, möglichst viele Vertragsärzte für das freiwillige und zusätzlich bezahlte Projekt zu gewinnen.

