Klagenfurt
Parkgebühren und volle Radständer sind ägerlich.
Volle Fahrradständer in der Ostbucht treffen auf anhaltende Kritik an den Parkgebühren – eine Petition fordert Änderungen bei den Tarifen und mehr kostenlose Parkmöglichkeiten.
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Während für das Parken in der Klagenfurter Ostbucht Gebühren anfallen, stoßen auch Radfahrer zunehmend auf ein Problem: Die vorhandenen Fahrradabstellplätze reichen an stark frequentierten Tagen nicht aus. Eine Petition fordert gleichzeitig Änderungen bei den Parkgebühren.
KLAGENFURT. Die Verkehrssituation rund um die Klagenfurter Ostbucht bleibt ein Diskussionsthema. Besonders die Parkgebühren sorgen für Kritik – vor allem außerhalb der klassischen Badesaison, wenn viele Menschen den Europapark oder die Wege entlang des Wörthersees zur Naherholung nutzen.
Parallel dazu zeigt sich auch bei der Fahrradinfrastruktur Verbesserungsbedarf. Die vorhandenen Fahrradständer sind an stark frequentierten Tagen regelmäßig ausgelastet. Fahrräder werden deshalb teilweise an Bäumen, Laternen oder anderen ungeeigneten Stellen abgestellt.
Mehr Radabstellplätze
Für die kommende Saison sollen zusätzliche Abstellmöglichkeiten geschaffen werden. Damit soll auf den steigenden Bedarf reagiert und das Abstellen von Fahrrädern in der Ostbucht erleichtert werden.
Wirtschaftsstadtrat Julian Geier sieht darin einen Widerspruch zur bisherigen Entwicklung: „Parkgebühren erhöhen, aber gleichzeitig nicht einmal genügend Fahrradständer bereitstellen – das ist keine Verkehrspolitik mit Plan. Wer den Menschen ständig erklärt, sie sollen auf das Fahrrad umsteigen, muss auch die notwendige Infrastruktur dafür schaffen.“
Petition zu Parkgebühren
Gleichzeitig läuft die Petition im Rahmen der Initiative „Parken mit Plan“ weiter. Gefordert werden unter anderem die Abschaffung der Parkgebühren in der Ostbucht, 30 Minuten kostenloses Parken in der Innenstadt sowie eine Rückkehr der Innenstadt-Parktarife auf das Niveau von 2024.
Auch eine weitere Ausdehnung der gebührenpflichtigen Parkzonen soll verhindert werden. Die Petition soll den Forderungen zusätzlichen Nachdruck verleihen und die Diskussion über die künftige Gestaltung des Parkens in Klagenfurt weiter anstoßen.

