Historische Premiere
Marlen Staudacher schreibt österreichische Leichtathletik-Geschichte
Historische Premiere für Österreich: Die Kärntnerin Marlen Staudacher überzeugt bei der U20-WM in Eugene und verbessert den österreichischen Rekord über 5000 Meter Bahngehen deutlich.
© Foto: © ÖLV / Aaron Bui
LAC-Klagenfurt-Athletin Marlen Staudacher feierte bei der U20-Weltmeisterschaft in Eugene eine historische Premiere für Österreich. Im 5000-Meter-Bahngehen stellte die Kärntnerin zudem einen neuen österreichischen U20-Rekord auf.
40 Jahre hat es in der Geschichte der Leichtathletik-U20-Weltmeisterschaften gedauert, bis Österreich erstmals im Bahngehen vertreten war. Für diese Premiere sorgte ausgerechnet eine Kärntnerin: Marlen Staudacher vom LAC Klagenfurt ging im US-amerikanischen Eugene über 5000 Meter an den Start.
Schwierige Bedingungen
Die aus Möllbrücke stammende Athletin musste sich bei ihrer internationalen Premiere nicht nur mit einem starken Teilnehmerinnenfeld messen. Auch die hohen Temperaturen machten das Rennen besonders anspruchsvoll. Staudacher ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Der Schützling von Trainer Alexander Maierkämpfte sich auf Rang 31 und sorgte mit ihrer Zeit von 24:14,12 Minuten für ein sportliches Ausrufezeichen.
Neuer Ö‑Rekord
Damit verbesserte die junge Kärntnerin den bisherigen österreichischen U20-Rekord deutlich. Diesen hatte seit 2023 Theresia Emma Mohr mit 24:38,79 Minuten gehalten.
„Die Freude über den österreichischen Rekord ist natürlich groß. Das Rennen ist zwar nicht ganz so gut verlaufen, aber es war auch relativ warm. Dafür war die Leistung dann schon sehr gut. Im Nachhinein bin ich sehr zufrieden“, erklärte Staudacher gegenüber dem Österreichischen Leichtathletik-Verband.
Mit ihrer WM-Premiere und dem neuen Rekord schrieb die LAC-Athletin damit gleich doppelt österreichische Leichtathletik-Geschichte.


