Täter ausgeforscht

Phis­hing-Betrug: Über 10.000 Euro erbeu­tet

Mit einem gefälschten Gesundheitskassen-Link und einem fingierten Bankanruf brachten Betrüger eine 24-Jährige um mehr als 10.000 Euro – ein Tatverdächtiger wurde bereits ausgeforscht.

Phis­hing-Betrug: Über 10.000 Euro erbeu­tet Die Polizei Kärnten warnt aktuell vor täuschend echten Phishing-Seiten und fingierten Bankanrufen. Eine 24-Jährige verlor durch die Betrugsmasche mehr als 10.000 Euro.

© Polizei Kärnten

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Eine 24-Jäh­ri­ge wur­de mit einem ver­meint­li­chen Link einer öster­rei­chi­schen Gesund­heits­kas­se in eine Betrugs­fal­le gelockt. Nach einem fin­gier­ten Bank­an­ruf ver­lor sie mehr als 10.000 Euro. Ein Tat­ver­däch­ti­ger konn­te bereits aus­ge­forscht wer­den.

Eine per­fi­de Kom­bi­na­ti­on aus Phis­hing-Link und anschlie­ßen­dem Tele­fon­an­ruf hat eine 24-Jäh­ri­ge um mehr als 10.000 Euro gebracht. Der Fall ereig­ne­te sich am 14. August 2026 und beschäf­tigt der­zeit die Ermitt­ler.

Gefälsch­ter Kas­sen-Link

Die jun­ge Frau erhielt zunächst einen Link, der ver­meint­lich von einer öster­rei­chi­schen Gesund­heits­kas­se stamm­te. Dar­in wur­de sie auf­ge­for­dert, ihre per­sön­li­chen Daten zu aktua­li­sie­ren.

Kurz dar­auf mel­de­te sich eine angeb­li­che Mit­ar­bei­te­rin einer Bank tele­fo­nisch bei der 24-Jäh­ri­gen. Im Lau­fe des Gesprächs gelang es der Betrü­ge­rin, das Opfer zur Bekannt­ga­be sei­ner Online­ban­king-Zugangs­da­ten zu bewe­gen.

Anschlie­ßend ver­an­lass­te die Täter­schaft eine Echt­zeit­über­wei­sung. Die Frau bestä­tig­te die­se im Glau­ben, es hand­le sich ledig­lich um einen Stor­no, bei dem das Geld danach wie­der auf ihr Kon­to zurück­über­wie­sen wer­de. Tat­säch­lich wur­den dadurch mehr als 10.000 Euro frei­ge­ge­ben.

Ver­däch­ti­ger aus­ge­forscht

Nach umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen konn­te die Poli­zei bereits einen 41-jäh­ri­gen Tat­ver­däch­ti­gen aus Wienaus­for­schen. Zudem wur­den meh­re­re Tau­send Euro sicher­ge­stellt.

Die Poli­zei Kärn­ten warnt der­zeit vor einer Häu­fung ähn­li­cher Betrugs­fäl­le. Gefälsch­te Web­sei­ten wer­den nicht nur über zuge­sen­de­te Nach­rich­ten ver­brei­tet, son­dern kön­nen auch als ver­meint­li­che Tref­fer bei Such­ma­schi­nen auf­tau­chen. Die Sei­ten wir­ken oft­mals täu­schend echt und unter­schei­den sich nur in klei­nen Details vom Ori­gi­nal.

Die Poli­zei rät, Links und Inter­net­adres­sen beson­ders genau zu über­prü­fen und Zugangs­da­ten für Online­ban­king nie­mals tele­fo­nisch oder über unbe­kann­te Links bekannt­zu­ge­ben.

21.08.2026 18:45
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Phis­hing-Betrug: Über 10.000 Euro erbeu­tet Die Polizei Kärnten warnt aktuell vor täuschend echten Phishing-Seiten und fingierten Bankanrufen. Eine 24-Jährige verlor durch die Betrugsmasche mehr als 10.000 Euro.

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