Forstunfall in Obervellach
Stahlseil trifft Arbeiter mitten ins Gesicht
Bei Holzschlägerungsarbeiten in Obervellach riss das Stahlseil einer Seilwinde und traf einen 24-jährigen Arbeiter im Gesicht. Die Bergung aus dem steilen Gelände gestaltete sich wegen schlechter Sicht- und Wetterverhältnisse schwierig.
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Bei Holzschlägerungsarbeiten in Obervellach kam es am Dienstag zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein 24-jähriger Arbeiter aus Rumänien wurde von einem gerissenen Stahlseil im Gesicht getroffen und schwer verletzt. Am 25. August 2026 war der 24-Jährige gegen 12.15 Uhr gemeinsam mit zwei Arbeitskollegen mit Holzschlägerungsarbeiten in Obervellach im Bezirk Spittal an der Drau beschäftigt. Beim Abtransport der gefällten Bäume kam eine Seilwinde zum Einsatz.
Stahlseil gerissen
Dabei riss aus bislang nicht näher bekannten Gründen das Stahlseil der Seilwinde. Das Seil traf den 24-Jährigen mit großer Wucht im Gesicht. Der Arbeiter erlitt schwere Verletzungen. Die Rettungsaktion gestaltete sich aufgrund des steilen und unwegsamen Geländes besonders schwierig. Zudem konnte die genaue Position des Verletzten zunächst nicht festgestellt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bergrettung machten sich deshalb zu Fuß auf die Suche nach dem Verunglückten.
Bergung zu Fuß
Nachdem die Einsatzkräfte den Arbeiter gefunden hatten, konnten sie dem Notarzthubschrauber C7 die genaue Position übermitteln. Aufgrund schlechter Wetter- und Sichtverhältnisse war eine Taubergung allerdings nicht möglich. Nach der notärztlichen Erstversorgung brachte die Bergrettung den Schwerverletzten terrestrisch aus dem Waldgelände. Auf einem darunterliegenden Forstweg wurde er an den Rettungsdienst Obervellach übergeben und anschließend zum Notarzthubschrauber C7 transportiert.
Der 24-Jährige wurde schließlich in das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee geflogen.