Jungunternehmer

Mit Nach­hal­tig­keit den Bestat­tungs­markt bele­ben

Das Kärntner Unternehmen „Edelzweig“ mit Sitz in St. Georgen am Längsee zeigt mit biologisch abbaubaren Urnen, dass man den letzten Weg umweltfreundlich beschreiten kann.

Urne Eine Urne aus heimischer Lärchenrinde

© Bernhard Lapusch

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Nach­hal­tig­keit wird auch in der Bestat­tungs­bran­che zu einem immer wich­ti­ge­ren The­ma. Die bei­den stu­dier­ten Holz­tech­no­lo­gen Bern­hard Lapusch und Flo­ri­an Gschweidl vom Kärnt­ner Start-up „Edel­zweig“ fan­den einen Weg, um das Ster­ben nach­hal­ti­ger zu machen – mit natür­li­chen Urnen aus bio­lo­gisch abbau­ba­ren Roh­stof­fen und aus unge­nutz­ten Abfall­pro­duk­ten wie bei­spiels­wei­se Rin­de. „Wir woll­ten nur Pro­duk­te fer­ti­gen, die zu hun­dert Pro­zent aus nach­hal­ti­gen Mate­ria­li­en bestehen, damit auch wirk­lich nur natür­li­che Stof­fe zurück ins Erd­reich gelan­gen“, erzählt Lapusch.

Urne aus hei­mi­scher Lär­chen­rin­de

Rin­de gilt als Abfall­pro­dukt und wird in den meis­ten Fäl­len ver­brannt. Dadurch wird das von Bäu­men auf­ge­nom­me­ne CO2 wie­der frei­ge­setzt. Das Start-up nutzt das Abfall­pro­dukt Rin­de für die Bio-Urnen. „Wir wol­len die­sen Ansatz wei­ter­ent­wi­ckeln und auch ande­re bio­ge­ne Mate­ria­li­en zur Her­stel­lung unse­rer Urnen ver­wen­den. Wir arbei­ten bereits an neu­en Vari­an­ten aus Zir­ben­spä­nen, aus Ele­fan­ten­gras und aus noch aus­ge­fal­le­ne­ren Roh­stof­fen wie zum Bei­spiel Nuss­scha­len“, ver­rät Lapusch.

30.10.2021 16:25
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Urne Eine Urne aus heimischer Lärchenrinde

© Bernhard Lapusch