Neuer Hitzeschutzfonds geplant
Parkgebühren sollen Hitzeschutz finanzieren
Mit „Cool Down Klagenfurt“ sollen Einnahmen aus den Parkgebühren in der Ostbucht künftig für Hitzeschutzmaßnahmen verwendet werden.
Einnahmen aus der Ostbucht sollen zweckgebunden werden
Mit der Initiative „Cool Down Klagenfurt“ soll ein eigener Hitzeschutzfonds für die Stadt eingerichtet werden. Geplant ist, künftig 50 Prozent der Einnahmen aus den Parkgebühren in der Ostbucht für Maßnahmen gegen Hitze und zur Anpassung an den Klimawandel zu verwenden. Die Stadt rechnet dabei mit durchschnittlich rund 600.000 Euro.
1.000 neue Bäume bis 2030 geplant
Mit dem Geld sollen unter anderem neue Bäume gepflanzt, Flächen entsiegelt und Trinkwasserbrunnen geschaffen werden. Bis 2030 sind mindestens 1.000 zusätzliche Bäume geplant. Ein besonderer Fokus soll auf Schulwegen, Geh- und Radwegen, Plätzen, Parkplätzen und stark verbauten Bereichen liegen.
Auch Schulen und Pflegeheime sollen profitieren
Neben mehr Grün sind auch Beschattungen sowie passive Kühlung und Klimatisierung in Schulen, Pflegeheimen und Amtsgebäuden vorgesehen. Zusätzlich sollen konsumfreie „Cool Spots“ entstehen, an denen sich Menschen an besonders heißen Tagen aufhalten können.
Gremium entscheidet über einzelne Projekte
Welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, soll ein eigenes Gremium unter der Leitung der Stadtplanung ausarbeiten. Vertreten sind dabei unter anderem die Bereiche Klima- und Umweltschutz, Stadtgarten, Soziales sowie Straßenbau und Verkehr. Die einzelnen Projekte sollen anschließend dem Stadtsenat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Antrag soll in den Stadtsenat
Vizebürgermeister Ronald Rabitsch und Vizebürgermeister Patrick Jonke wollen die Initiative zur Beschlussfassung einbringen. Ziel ist laut Stadt, Klagenfurt bis 2030 besser auf zunehmende Hitzeperioden vorzubereiten.